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Fussball

20.11.2019

Gejubelt wird künftig woanders

Philipp Buser, Kapitän des Nördlinger Bayernliga-Teams, ist ein sehr emotionaler Fußballer. Ab dem Sommer 2020 wird er Spielertrainer beim aktuellen Bezirksliga-Schlusslicht SV Holzkirchen.
Bild: Robert Milde

Plus Nördlingens Bayernliga-Kapitän Philipp Buser tritt 2020 beim SV Holzkirchen seinen ersten Trainerjob an. Er wird genau wie sein Co-Trainer auch selbst die Kickstiefel schnüren.

Diese Personalie dürfte bei den Fußball-Interessierten der Region für Gesprächsstoff sorgen: Neuer Spielertrainer beim abstiegsgefährdeten Bezirksligisten SV Holzkirchen wird im Sommer 2020 ein wichtiger Stammspieler des Bayernliga-Schlusslichts TSV Nördlingen.

Bei der Trainersuche für die nächste Saison sind sich die Holzkirchener mit dem 28-jährigen Minderoffinger Philipp Buser einig geworden. Buser wird als Spielertrainer bei den Blau-Gelben wirken, als ebenfalls spielender Co-Trainer wird ihn der Kirchheimer Robert Bosch (27) unterstützen. Für Buser, aktueller Kapitän des Bayernliga-Teams des TSV Nördlingen, und auch für Bosch, der für seinen Heimatverein SG Kirchheim/Trochtelfingen in der Bezirksliga Ostwürttemberg spielt und aktuell auch Co-Trainer der U17-Junioren des TSV Nördlingen ist, wird es jeweils die erste Trainerstation in einer Aktivenmannschaft sein.

Philipp Buser spielt seit der Saison 2014/15 wieder beim TSV Nördlingen, nachdem er zuvor drei sehr erfolgreiche Jahre bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Heidenheim in der Verbands- und Oberliga in Baden-Württemberg hatte. Nach vier Spielzeiten in der Landesliga Südwest gelang ihm in der Saison 2017/18, in der er alle 32 Spiele bestritt und 21 Tore erzielte, mit dem TSV Nördlingen der Aufstieg in die Bayernliga. Im ersten Bayernliga-Jahr kam er auf 28 Spiele und 13 Tore. In der Runde 2019/20 erzielte er bislang vier Tore in 16 Spielen.

Gejubelt wird künftig woanders

Das künftige Trainer-Duo ist gut befreundet

Buser und Bosch sind sehr eng befreundet und spielten bereits in der Jugend des TSV Nördlingen sowie im DFB-Stützpunkt zusammen. „Wir freuen uns auf die neue sportliche Herausforderung beim SV Holzkirchen und hatten durch die positiven Gespräche mit den Verantwortlichen des SVH sofort ein gutes Gefühl, hier den Einstieg in eine Trainerlaufbahn zu starten. Es war schon immer so ein kleiner Traum von uns beiden, wieder gemeinsam auf dem Rasen zu stehen. Wenn man dann die Chance bekommt, noch dazu von einem Verein wie dem SV Holzkirchen, eine gemeinsame Trainerlaufbahn zu beginnen, war für uns klar, diese anzunehmen. In der Mannschaft sehen wir viel Potential und schätzen den guten Zusammenhalt der Spieler und Verantwortlichen“, so das künftige Trainer-Duo unisono.

Seitens des SV Holzkirchen freue man sich ebenfalls auf das Engagement und die Zusammenarbeit mit Philipp Buser und Robert Bosch, betonen der derzeitige Interimstrainer Armin Rau sowie die Abteilungsleiter Heiko Greiner und Robert Stolz. Es sei gelungen, einen Spielertrainer bzw. ein Trainergespann als favorisierte Lösung umzusetzen. In den guten Gesprächen sei sofort deutlich geworden, dass die Ligazugehörigkeit, ob Bezirksliga oder Kreisliga, überhaupt keine Rolle spiele.

Positiv habe man beim SV Holzkirchen auch registriert, dass sich die beiden künftigen Übungsleiter auch bereits für die Trainer-B-Lizenz-Lehrgänge in der Sportschule Oberhaching angemeldet hätten. (pm/RN)

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