1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Lokalsport
  4. Giants peilen die Herbstmeisterschaft an

Basketball

20.12.2014

Giants peilen die Herbstmeisterschaft an

Auch auf Emanuel Richter zählt Mario Matic beim Spiel gegen Erfurt. Mit einem Sieg soll die Herbstmeisterschaft gesichert werden.
Bild: Jochen Aumann

Am Sonntag um 16 Uhr tritt Erfurt in Nördlingen an

Die Giants TSV 1861 Nördlingen wollen sich in ihrem letzten Heimpflichtspiel des Jahres 2014 die Herbstmeisterschaft der Regionalliga Südost sichern. Um dies zu bewerkstelligen müssen sie allerdings am Sonntagnachmittag den BC Erfurt bezwingen. Spielbeginn ist um 16 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle. Selbst der Weihnachtsmann hat hierzu seine Unterstützung angesagt und hat kleine Überraschungen für die Kids im Gepäck.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Die Thüringer wollen allerdings den Riesern ihren Weihnachtsspaß verderben. Ihren eigenen Mitteilungen zufolge wollen sie die Liga von hinten aufrollen und haben den Startschuss dazu am vergangenen Spieltag mit ihrem dritten Heimsieg gegeben. Nun wollen sie in Nördlingen ein neues Kapitel aufschlagen.

Hierzu haben sie gleich mehrere Überraschungen parat: Sebastian Moll, von Kindesbeinen an im Nördlinger Basketball zuhause und vergangenes Jahr noch hauptamtlicher Trainer beim TSV, bastelt derzeit an seiner A-Trainer Lizenz. Er steht heuer als Assistent von Cheftrainer Michael Engel an der Seitenlinie und kann diesem mit Sicherheit wertvolle Ratschläge zum Thema der Rieser Taktik verraten.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Seit dem letzten Spieltag stehen Engel zwei namhafte Neuzugänge zur Verfügung. Der erste, Aurimas Adomatis, ein 2,06 m großer Flügelspieler aus Litauen setzte bereits am vergangenen Wochenende eine erste Duftmarke. Mit 18 Punkten und 10 gefangenen Abprallern wurde er auf Anhieb zum effektivsten Spieler seiner Mannschaft.

Der zweite Neuzugang ist Robert Apelt. Der gebürtige Erfurter ist in Nördlingen kein Unbekannter. Er war Mitglied der Rieser Mannschaft, die 2003 die Meisterschaft in der Regionalliga errang und spielte anschließend auch in der 2. Liga für Nördlingen. Ob der Verteidigungsspezialist allerdings auflaufen wird war bei Redaktionsschluss noch nicht sicher.

Die Garde der großen Spieler

Neben Adomatis steht mit Stephan Schmuck ein weiterer „Brocken“ in der Zone, der es auf durchschnittlich 14 Punkte und 12 Rebounds bringt. Florian Reinhardt und Simon Kessler vervollständigen die Garde der großen Spieler.

Doch auch auf den kleinen Positionen haben die Thüringer eine nicht zu verachtende Anzahl erfolgreicher Spieler. Stefan Dziuballe (16 Punkte pro Spiel) kam aus der Nachbarstadt Gotha und leitet zusammen mit Pascal Schimanski (7) und Josef Hunold den Spielaufbau. Die Rollen der Werfer und der sogenannten „Kleinen Flügelspieler“ nehmen Gregor Blossey (10) – zuvor in Jena und Leipzig am Ball, Thorben Hartmann aus Brahmsche und Robert Mecke ein. Insgesamt kann der Trainer der Erfurter auf einen mit 16 Spielern besetzen Kader zurückgreifen.

Während Jan Petrovcic, Luis Garcia, Jordan Talbert und Tobi Schmid sich unter den Körben wieder einmal einer körperlichen Übermacht stellen müssen, dürfen Fabian Brütting, Florian Sefranek, Emanuel Richter und David West den Distanzschützen Dziuballe, Schimanski und Blossey keine freien Würfe erlauben.

Wie immer ist angesichts der im Verhältnis zu anderen Mannschaften, recht dünnen Spielerdecke der Giants, eine geschlossene Mannschaftsarbeit gefordert. Nur dadurch können die Giants das bisher Erreichte auch verteidigen.

Auch Mario Matic ist sich sicher, dass die Thüringer nicht ins Ries kommen um die Punkte kampflos abzugeben: „Diese Liga besitzt eine sehr hohe Leistungsdichte, in der beinahe jeder den anderen schlagen kann. Speziell gegen den Tabellenführer versucht jeder Gegner alle Kräfte zu mobilisieren.“ Aber er meinte auch weiter, dass die fantastische Nördlinger Zuschauerkulisse so manchen Gegner verunsichert. „Ich hoffe, dass uns unsere Fans auch am Sonntag den Rücken stärken werden.“ Leo Emmert

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren