Fußball-Vorschau

05.09.2019

Gipfeltreffen unter Flutlicht

Zuletzt in Möttingen hatte Maihingen (links Andreas Haas, rechts Dominik Klaus) alle Hände voll zu tun.
Bild: Dieter Mack

Am Freitagabend treffen in Donauwörth die im bisherigen Saisonverlauf dominierenden Kreisligateams aufeinander. Maihingens Höhenflug hat gute Gründe.

Heute Abend um 19.30 Uhr steigt im Donauwörther Stauferpark das Spitzenspiel der Kreisliga Nord: Erster gegen Zweiten, Wörnitzstein gegen Maihingen. Wer behält am Ende seine weiße Weste? In der vergangenen Saison gewann jeweils das Heimteam seine Partie (Maihingen 2:1 und Wörnitzstein 2:0).

SV Wörnitzstein/Berg – FC Maihingen. - „Die Jungs freuen sich natürlich auf solche Spiele: Freitagabend, Flutlicht, geiler Platz, Erster gegen Zweiten, hoffentlich jede Menge Zuschauer – das sind die Spiele die sich jeder Fußballer wünscht“, sagt Wörnitzsteins Trainer Bernd Taglieber vor dem Duell gegen Maihingen. Beide Teams sind aktuell noch ohne Niederlage, der SVW gar noch ohne Punktverlust. „Nach der aktuellen Serie ist die Stimmung in der Mannschaft sehr gut. Den Schwung wollen wir natürlich mitnehmen“, so Taglieber.

Der SVW-Coach kann im Topspiel nahezu aus dem Vollen schöpfen, denn mit Ausnahme von Edgard Krez sind alle Mann an Bord. „Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen. Wir müssen von Beginn an konzentriert sein, unser Kombinationsspiel durchziehen und uns nicht der Spielweise des Gegners anpassen“, so Taglieber, der vor allem auf die Offensive der Nordrieser um Aaron Stimpfle und Dominik Göck hinweist: „Beide brauchen aktuell nur wenige Chancen, da müssen wir aufpassen.“ Überhaupt spiele der Gegner etwas robuster, was an den englischen Fußball erinnere.

Die größte Veränderung beim FC Maihingen war in der Sommerpause die Verpflichtung von Trainer Hans-Joachim Golder sowie Junior Michael Haas, der bisher stets stark spielte. Ansonsten ging der Nordrieser Kreisligist nahezu unverändert in seine zehnte Saison hintereinander, womit er der dienstälteste Rieser Vertreter in dieser Klasse ist. Nach vier Auftaktsiegen gab es zuletzt ein glückliches 0:0 in Möttingen. Golder sieht die Gründe für den Höhenflug in den gut ausgebildeten Maihinger Talenten, die trainingsfleißig blieben. So hat er meistens rund 20 Mann im Training. Herausragend spielten zudem zur Zeit Torwart Martin Fischer, der kein Training auslasse, und Dominik Göck mit sechs Toren aus fünf Spielen. Außerdem sei man mit guter Heimstärke konstant seit neun Jahren immer unter den ersten Sieben gewesen. Wieder in den Kader komme Raphi Stimpfle nach Schlüsselbeinbruch, zudem die Urlauber Thomas Haas und Nikos Singer. Fehlen werden wohl Dominik Stimpfle und Christoph Götz (verletzt bzw. Grippe). „Ich schätze Wörnitzstein defensiv wie offensiv mit starken Kopfballspielern stark ein“, so Golder respektvoll über den Tabellenführer sowie seinen Trainerkollegen Bernd Taglieber. (dz/ben)

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