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Basketball

14.09.2018

Härtetest für das neuformierte Angels-Team

Die drei Neuzugänge der Xcyde Angels stellen sich am Wochenende erstklassiger Konkurrenz (von links): die Kanadierin Rashida Timbilla, die Luxemburgerin Magaly Meynadier und die Finnin Heta Äijänen. <b>Foto: Jochen Aumann</b>
Bild: Jochen Aumann

Beim Fendt-Caravan-Cup treffen am Wochenende vier Ligakonkurrenten aufeinander.

Am Wochenende steigt in Nördlingen der Fendt-Caravan-Cup, der in der Vergangenheit unter dem Namen „Angels-Cup“ ausgetragen wurde. Dabei treten die Xcyde Angels als Titelverteidiger an und müssen sich gegen die Mannschaften aus Chemnitz, Göttingen und Hannover behaupten. Nach dem erfolgreichen Testspiel gegen Zweitligist Bamberg können sich Fans in zwei Partien ein Bild davon machen, wie sich ihr Team gegen Konkurrenten aus der eigenen Liga schlägt. Zugleich ist dies der letzte Test, bevor es in der folgenden Woche im Pokal gegen Heidelberg ernst wird.

Der erste Gegner der Rieserinnen werden die ChemCats aus Chemnitz sein, mit denen es in der regulären Saison erst im November ein Wiedersehen gibt. Die Mannschaft um Coach Amanda Davidson hat sich mit sieben Neuzugängen grundlegend verändert und lediglich die Eigengewächse Lucile Peroche und Elea Gaba sind erhalten geblieben. Zu den „Neuen“ zählen vier Amerikanerinnen, zwei Finninnen sowie eine Spielerin aus Tschechien. Ein komplett neues Team aufeinander einzustellen braucht natürlich Zeit, und so befinden sich die Sachsen bereits seit Anfang August in der Vorbereitung. Ganz anders ist die Lage bei den flippo-baskets aus Göttingen, die zugleich der erste Gegner der Angels beim Season Opening am 29. September in Keltern sein werden. Mit Verdine Warner, Alissa Pierce und Jennifer Crowder sind Trainer Giannis Koukos drei seiner vier wichtigsten Akteurinnen erhalten geblieben, und noch vier weitere Spielerinnen aus dem Vorjahr sind wieder mit im Kader. Er musste somit lediglich drei Neuzugänge integrieren, darunter die U20-Nationalspielerin Theresa Simon.

Das vierte Team im Bunde ist mit der TK Hannover ein echter Hochkaräter. Nach den Abgängen der stärksten Spielerinnen Melissa Jeltema und Stefanie Grigoleit konnte das Team mit Akteurinnen aus Wasserburg (Haiden Palmer), Heidelberg (Veshaundra Young), Halle (Inken Henningsen) und einem Nachwuchstalent aus den Niederlanden erstklassig verstärkt werden. Dazu kommt, dass sechs hervorragende Spielerinnen erhalten blieben.

Auf Nördlinger Seite wird viel davon abhängen, wie weit sich die Mannschaft in der kurzen Zeit schon zusammengefunden hat. Da Sami Hill in letzter Minute aus dem Kader der kanadischen Nationalmannschaft gestrichen wurde und nicht bei der WM mitspielen wird, ist sie noch in dieser Woche zu den Angels gestoßen. Eröffnet wird das Turnier am Samstag um 16.30 Uhr von Hannover und Göttingen, und im Anschluss treffen um 19 Uhr die Angels auf die ChemCats. Die Finals starten am Sonntag um 13 und um 15.30 Uhr. Dauerkarten haben Gültigkeit und können auch an der Tageskasse erworben werden. (kge)

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