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Fußball-Bezirksliga Nord

13.08.2019

Heimspiele am „halben“ Feiertag

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In Affing gewann der TSV Nördlingen II (in grün Simon Gruber) am vergangenen Sonntag mit 1:0.
Bild: Melanie Nießl

Der SV Holzkirchen erwartet im Landkreisderby den Aufsteiger FC Mertingen. Nördlinger Reifeprüfung gegen den ambitionierten TSV Gersthofen.

Am „halben“ Feiertag Mariä Himmelfahrt wird in der Bezirksliga Nord der komplette vierte Spieltag ausgetragen. Dabei hat der SV Holzkirchen erneut Heimrecht und empfängt den Aufsteiger FC Mertingen. Während die Partie in Holzkirchen um 18.30 Uhr angepfiffen wird, beginnt das Heimspiel des TSV Nördlingen II gegen den TSV Gersthofen um 19 Uhr im Rieser Sportpark.

Der FC Mertingen, der als Meister der Kreisliga Nord erstmals in seiner Vereinsgeschichte in die Bezirksliga aufgestiegen ist, hat bislang drei Punkte auf seinem Konto. Diese rühren von einem 2:0-Sieg gegen Mitaufsteiger FC Günzburg vom ersten Spieltag her. Danach hatte die Mannschaft des aus Druisheim stammenden Spielertrainers Bernhard Schuster genau die gleichen Gegner wie der SV Holzkirchen, nämlich den TSV Hollenbach (2:3-Niederlage) und den SC Bubes-heim (0:2-Niederlage). Letztmals standen sich die beiden Mannschaften in der Kreisliga Nord in der Saison 2017/18 gegenüber. Holzkirchen gewann sowohl das Heimspiel (5:3) als auch in Mertingen (4:0). Die Gäste verstärkten sich mit Felix Kling (zuletzt beim Bayernligisten TSV Schwabmünchen) und Maik Stach, der vom TSV Aindling kam.

„Gegen Altenmünster erzielten wir ein reguläres Tor, das wäre das 2:1 gewesen. Stattdessen gingen die Gäste in Führung und wir vergaben Chancen zum 2:2“, blickt Holzkirchens Trainer Mario Brettschneider auf die 1:3-Niederlage gegen Altenmünster zurück. „Wir müssen nach vorne schauen und das Glück erzwingen“, meint der Trainer, der auf den gesperrten Stefan Neuwirt verzichten muss, der gegen Altenmünster nach einer „Rudelbildung“ die rote Karte erhalten hatte.

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Der TSV Gersthofen hatte voller Aktionismus gut eine Woche vor den anderen Bezirksliga-Teams den Betrieb wieder aufgenommen, was unter anderem auch an der Vielzahl an Neuzugängen lag. Mit Aykut Atay (TG Viktoria), Ricardo Anzano (TSV Hollenbach), Niklas Gordy (FC Memmingen II), Thomas Zimmermann (TSV Aindling), Simon Schurr (Schwaben Augsburg), dem Ex-Nördlinger Michael Göttler (TSV Rain II) und Tobias Wiesmüller (Griesbeckerzell) fanden namhafte Akteure den Weg in die Ballonstadt – das unterstreicht die Ambitionen. Sebastian Kempf und Fabio Miccoli aus der eigenen A-Jugend vervollständigen den Kader des Vorjahresfünften. Der Start in die Saison war stotternd: Zunächst gab es eine 3:4-Niederlage gegen Affing, dann ein 1:1 gegen Altenmünster und am vergangenen Freitag gelang der erste Dreier beim 3:0 über Stätzling.

Im Lager des TSV Nördlingen ist man mit dem Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen sehr zufrieden. Die letzten beiden Spiele blieben die Schützlinge von Trainer Daniel Kerscher sogar ohne Gegentor, was auch ein Verdienst der beiden ältesten Spieler Stefan Klaß (27) und Andreas Kaiser (32) war. Drittälteste Spieler in der Anfangself beim Sieg in Affing war Simon Gruber mit erst 22 Jahren. „Wir werden immer jünger“, sagt TSV-Abteilungsleiter Andreas Langer angesichts des Durchschnittsalters der letztwöchigen Startelf von 21,27 Jahren. „Der Sieg in Affing nötigt mir hohen Respekt ab, jetzt steht die Mannschaft gegen Gersthofen vor ihrer Reifeprüfung“, meint Langer, der personelle Veränderungen ankündigt, da Stefan Klaß und Max Knöpfle im Urlaub sind. Ab sofort steht außerdem Laurin Kraus nur noch sporadisch zur Verfügung, da der 19-jährige Abwehrspieler eine Stelle beim Zoll in Münster (Westfalen) angetreten hat. Vom Kader der Ersten kommen voraussichtlich Leon Dammer und Modra Lehel dazu. Fehlen wird Trainer Kerscher, der den Feiertag zur kirchlichen Hochzeit nützt. Das Coaching übernimmt daher Heiko Förg.

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