Jugendfußball

23.05.2018

Im Sechserfeld starker Dritter

Kapitän Michael Meir erzielt in dieser Szene das 1:0 gegen den Würzburger FV.
Bild: Mario Brettschneider

A-Junioren des TSV Nördlingen überzeugen bei der BFV-Pokalendrunde in Deggendorf. Der Titel geht an den „Club“.

Die Fußball-A-Jugend des TSV Nördlingen trat im großen Omnibus bereits um 5.30 Uhr den weiten Weg nach Deggendorf zur Endrunde des BFV-Verbandspokals an. Nachdem man am 1. Mai nach einem 2:0-Sieg gegen den FC Königsbrunn schwäbischer Pokalsieger geworden war und dann beim SC Eintracht Freising mit 3:2 gewann, war die erstmalige Teilnahme an der Pokalendrunde perfekt.

Das erste Spiel gegen den FC Ismaning, Tabellensiebter der Bayernliga, war ein richtiger Brocken zum Auftakt. Aber wer dachte, dass ein Klassenunterschied erkennbar sein würde, der täuschte sich gewaltig. Von Anfang an bestimmte der TSV Nördlingen das Geschehen. Gut eingestellt von den beiden Trainern Wolfgang Meyer und Mario Brettschneider hatte der TSV die nötige Einstellung zum Spiel. Man war nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch den Ismaningern überlegen. Nach mehreren Chancen der Nördlinger kam dann überraschend die 1:0-Führung für die Oberbayern mit einem Schuss aus 22 Metern ins kurze Eck. Das schockte einen kleinen Moment, doch die Nördlinger rafften sich wieder auf. Die größte Chance der ersten Halbzeit bot sich Michi Meir, als man eine Vier-gegen-Eins-Situation hatte, aber Meir nicht quer spielte. In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Der TSV bestimmte das Geschehen und der Gegner spielte sehr früh auf Zeit. Die größte Chance zum Ausgleich ergab sich für Moise Jurja, als er nach gutem Spielzug allein vor dem Ismaninger Torwart stand und den Ball elegant über den Tormann lupfte, aber das Ziel um Zentimeter verfehlte. Die letzte Chance zum Ausgleich verpasste kurz vor Schluss Jonathan Grimm, als sein Kopfball an den Pfosten prallte und der Torwart gut reagierte. „Leider eine unverdiente Niederlage“, meinte Co-Trainer Brettschneider.

Im zweiten Spiel kam es zum Duell mit dem Landesligisten FV Würzburg. Dort dominierte der TSV Nördlingen von Anfang an. Man wollte unbedingt das Spiel um Platz drei erreichen. Zur Halbzeit stand es schon 2:0 durch zwei Tore von Kapitän Michi Meir (13. und 15. Minute). In der zweiten Halbzeit erhöhte Stürmer Stefan Mayer in der 31. und 33. Minute auf 4:0. Damit war das Spiel entschieden und man ließ es ruhiger angehen, sodass der Gegner noch auf 2:4 verkürzte.

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Nach kurzer Pause folgte das kleine Finale um Platz drei. Gegner war der Bayernliga-Aufsteiger ASV Neumarkt. Man merkte beiden Mannschaften den Kräfteverschleiß an und es entwickelte sich ein ruhiges Spiel. In der zweiten Minute bestrafte Luka Pesut einen Fehler des gegnerischen Schlussmanns zum 1:0. Danach brachte der Gegner etwas Härte ins Spiel, was der Schiedsrichter schnell unterband. Neumarkt hatte einige Chancen, die aber Torwart Fabian Dorschky souverän meisterte. Am Ende der zweiten Halbzeit hatte der TSV genug Chancen, um weitere Tore zu erzielen. So blieb es beim verdienten Sieg und man erreichte den dritten Platz im Pokal auf bayerischer Ebene.

Im Finale setzte sich vor 350 Zuschauern der 1. FC Nürnberg mit 4:0 gegen den FC Ismaning durch und löste damit das Ticket für den DFB-Junioren-Vereinspokal. Aufgrund des erreichten dritten Platzes wurde es dann auch für die Nördlinger U19 eine zünftige und feuchtfröhliche Heimfahrt ins Ries.

TSV U19 Fabian Dorschky, Marc Hertlein, Max Hintermeier, Dominik Meyr, Tim Meyer, Genrich Morasch, Max Knöpfle, Laurin Kraus, Michi Meir, Stefan Mayer, Robert Zwölfer, Jonathan Grimm, Daniel Rein, Moise Jurja, Etienne Perfetto, Leon Lechner, Luka Pesut, Maximilian Wieser.

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