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Volleyball-Landesliga

19.03.2019

In Marktoffingen knallen die Sektkorken

Das Meisterteam des FSV Marktoffingen II (hinten von links): Cindy Helmschrott, Marie Deißler, Antonia Leberle, Andi Liebhäuser, Trainerin Theresa Mezger, Verena Deffner, Sandra Hirsch sowie (vorne) Carina Willig, Anna-Maria Stelzle, Milena Bergdolt und Jasmin Beyerle.
Bild: Bernhard Liebhäuser

Die FSV-Damen II feiern nach einer tollen Siegesserie die vorzeitige Meisterschaft. Das Team glänzt mit jugendlicher Unbekümmertheit und Aufschlagsstärke.

Diese Meldung gehört schon in die Rubrik Sensation: Die Damen 2 des FSV Marktoffingen sind souveräner Meister der Landesliga Südwest. Nach der letzten Niederlage gegen Germering im November 2018 folgten acht Siege, die letzten beiden gegen eben diese Germeringer und gegen den TV Planegg Krailling 2. Durch die beiden 3:1-Erfolge sind sie bei acht Punkten Vorsprung am letzten Spieltag nicht mehr einzuholen.

Bevor es so weit war, wurden sie noch einmal heftig gefordert. Germering wollte nicht absteigen und setzte alles daran, im Nordries zu punkten, und Planegg, das als einer der Titelfavoriten gestartet war, wollte zeigen, dass sie mehr können als nur Mittelfeld der Tabelle. Die FSV-Damen legten begünstigt durch zwei Aufschlagserien von Marie Deißler und Andi Liebhäuser, beide spielten eine starke Partie, einen Blitzstart mit 25:15 hin. Der FSV spielte konzentriert und konsequent weiter und hatte die Partie im Griff (13:8 und 22:17). Zum Satzende packte Marie Deißler fünf weitere Aufschlaghämmer zum 25:17 aus.

Als der FSV etwas nachließ, war Germering mit seinen langen Angreiferinnen sofort zur Stelle und nährte mit 26:24 die Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Zum Glück erkannten die FSV-lerinnen die Gefahr und zogen nun wieder ihr effektives Angriffsspiel auf. Letztlich sicher mit 25:21 gewannen sie Satz, Spiel und drei weitere Punkte.

Jetzt fehlte nur noch einer, was sich lange als schwierige und nervige Aufgabe herausstellte. Schließlich wollte man so kurz vor dem Ziel nichts mehr verlieren. Zunächst bewiesen sie Nervenstärke und gewannen in der Satzverlängerung mit 26:24. Planegg hielt mit starken Aufschlägen und seinen langen Angreiferinnen stark dagegen und glich mit 25:19 aus. Das Spiel war auf seinem Höhepunkt. Youngster Carina Willig, die in ihrer jugendlichen Unbekümmertheit einige Hämmer über die Mitte versenkte, sowie erneut starke Aufschläge von Marie Deißler und Milena Bergdolt versprühten wieder Zuversicht. So konnte man nach dem 25. Punkt mitten im Spiel ausgelassen die Meisterschaft bejubeln (25:18). Der Rest war Schaulaufen. Trotzdem wollten sie diesen Jubeltag mit einem Sieg beenden. Sandra Hirsch versenkte den letzten Punkt des Tages (25:22). Ein Sonderlob verdiente sich die erneut bärenstarke Libera Anna Stelzle. Das letzte Spiel am Samstag beim einzigen verbliebenen Mitkonkurrenten Mauerstetten 2 ist nun bedeutungslos geworden.

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