Newsticker

Putin: Weltweit erster Corona-Impfstoff in Russland zugelassen
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Lokalsport
  4. In Marktoffingen will man endlich wieder Siege bejubeln

Volleyball

12.07.2020

In Marktoffingen will man endlich wieder Siege bejubeln

Wann gibt es wieder solche Siege zu bejubeln ? Die FSV-Erste nach ihrem letzten Sieg in Schwabing (3:2), der ihnen eigentlich den Relegationsplatz eingebracht hatte. Dann kam Corona dazwischen und die Relegation wurde abgesagt.
Bild: Bernhard Liebhäuser

Plus Beim FSV Marktoffingen wächst die Hoffnung, dass es ab dem Herbst einen geregelten Punktspielbetrieb geben wird. Das Training für die Herausforderungen hat begonnen.

Auf den seit Mitte März coronabedingt brachliegenden Volleyballfeldern regt sich wieder etwas. Nach den neuesten Verordnungen und Planungen kommen vage Hoffnungen auf, dass im Herbst ein geregelter Punktspielbetrieb stattfinden könnte. Seit auch in den Hallen wieder Training mit erlaubtem Körperkontakt bei festen Gruppen erlaubt ist, hat der FSV Marktoffingen sowohl im Erwachsenen- wie auch im Jugendbereich wieder ein beinahe vollständiges Training aufgenommen. Gleichzeitig kamen auch vom Verband mit den Ligeneinteilungen erste Lebenszeichen.

Der FSV ist personell gut durch die Krise gekommen und hat sogar ein Team mehr für den Punktspielbetrieb gemeldet. In der Bayernliga sind wieder zwei FSV-Teams am Start, die auf Schwabing, Tiefenbach, München-Herrsching II, Rosenheim, Burgberg, Eichenau München, TB München II, Dachau und VCO München treffen werden. Die FSV-Erste kann bis auf Milena Bergdolt, die sich auf Nachwuchs freut, auf denselben Kader, der im Vorjahr Zweiter wurde, zurückgreifen. Trainiert werden sie von dem bewährten Duo Josef Wizinger und Maresa Lutz. Unter der Leitung von Theresa Mezger und Sebastian Stadali darf die FSV-Zweite, der mit dem Klassenerhalt ein beachtlicher Erfolg gelang, ebenfalls in dieser Liga auf Punktejagd gehen. Der Stamm bleibt bis auf Verena Deffner (sie erwartet ebenfalls Nachwuchs) weitgehend zusammen. Abteilungsleiter Wizinger konnte angesichts seines großen und auch qualitativ guten Kaders für zwei Bayernligateams eine Anfrage des Bundesligisten Vilsbiburg, der dem FSV eines dieser beiden Spielrechte abhandeln wollte, mit gutem Gewissen abblitzen lassen. Vereinsvorsitzender Karl Stempfle bestärkte ihn in dieser Entscheidung. Er kann angesichts der guten Moral vieler von Corona gebeutelten Betriebe, die dem Verein als Sponsor trotzdem treu blieben, diese Herausforderung auch finanziell absichern.

Auch der wichtige Unterbau passt bei den FSV-Volleyballerinnen. In der Bezirksklasse geht unter der Leitung von Daniel Leberle die Dritte auf Punktejagd und möchte nach dem Abstieg wieder vorne mitspielen. Aufgestiegen ist dagegen das junge Damen 4-Team von Achim Schmid und Veronika Oettle. Die Jahrgänge 2004/05 möchten sich den gestiegenen Anforderungen in der Kreisliga stellen. Sogar eine fünfte Mannschaft, die für ein Jahr abgemeldet war, geht an den Start. Die sehr talentierten Jahrgänge 2006/07 sollen in der Kreisklasse unter der Leitung der Nachwuchstrainerin Marianne Wizinger an die gesteigerten Herausforderungen in der untersten Erwachsenenliga herangeführt werden. Auch im Jugendbereich trainieren jetzt wieder alle Altersgruppen regelmäßig. Die Mädchen sind nach der langen Pause überaus motiviert und es macht großen Spaß, sie zu trainieren.

Fazit: Der FSV Marktoffingen ist bereit, falls der Virus im Herbst mit den Sportlern ein Einsehen hat. (jw)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren