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Fußball-Bayernliga Süd

11.10.2019

„Junglöwen“ zuletzt ohne Biss

Aktuell der jüngste Spieler in der Bayernligamannschaft des TSV Nördlingen: der 19-jährige Jonathan Grimm (im grünen Trikot).
Bild: Klaus Jais

Gegen schwächelnde Münchner sind die Nördlinger Chancen auf den zweiten Saisonsieg durchaus realistisch. Philipp Buser und Jakob Mayer rücken wieder in den Kader.

Die Bayernliga-Fußballer des TSV Nördlingen wollen bei ihrem Heimspiel am Samstag gegen die U21 des TSV 1860 München an die disziplinierte und konzentrierte Leistung in Dachau (0:0) anknüpfen und den zweiten Saisonsieg feiern. Im Erfolgsfall könnten die Rieser den Abstand auf den 13. der Tabelle von acht auf fünf Punkte verkürzen (Anpfiff 15.30 Uhr, Gerd-Müller-Stadion).

Die Münchner müssen beim Gastspiel im Gerd-Müller-Stadion noch einmal auf Trainer Frank Schmöller (Innenraumverbot nach Roter Karte) verzichten. Das jüngste 1:3 gegen den FC Ismaning war die zweite Niederlage der „Junglöwen“ in Folge. Schmöller, der schon gegen den FCI gesperrt fehlte, sagt: „Die Leistung macht mich nachdenklich. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich verstehe nicht, wieso wir so schlafmützig auf dem Platz waren.“

Die 22 Münchner Tore verteilen sich auf elf verschiedene Spieler. Kevin Nsimba führt mit vier Treffern die interne Torschützenliste an. Mit bereits vier gelb-roten Karten belegen die Münchner einen Platz im hinteren Drittel der Fairnesstabelle. Wenn man vom TSV 1860 München II spricht, fällt einem unweigerlich das Hinspiel der vergangenen Saison ein: Am 23. September 2018 verlor der TSV Nördlingen vor 850 Zuschauern mit 0:8. Von den damaligen Torschützen der Löwen spielt aktuell keiner mehr beim TSV 1860. Ugur Türk traf damals viermal ins Schwarze. Inzwischen spielt der 22-jährige Angreifer, der in der vergangenen Saison mit 16 Toren in 20 Spielen Top-Torjäger und drittbester Angreifer der Liga war, in der dritten türkischen Liga beim Istanbuler Klub Eyüpspor Kulübü.

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Seit dieser Saison steht mit Frank Schmöller eine Trainer-Legende aus dem oberbayerischen Fußball an der Seitenlinie. Als Co-Trainer lockte er einen alten Bekannten an die Grünwalder Straße. Xhevat Muriqi, genannt Jacky, steht wieder an der Seitenlinie. Nach seiner Trennung vom FC Moosinning Ende November 2018 hat der 45-Jährige eine neue Aufgabe gefunden. Er assistiert Frank Schmöller beim Bayernliga-Team des TSV 1860 München. Muriqi und Schmöller kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim FC Ismaning. Die Junglöwen trainieren zwar täglich, aber erst in den Abendstunden. Somit stand einer Zusage als Assistent von Schmöller nichts im Wege.

Die Herausforderung an der Grünwalder Straße ist für Coach Schmöller und seinen Co-Trainer klar definiert. „Unsere Aufgabe ist es, junge Spieler auszubilden. Das Durchschnittsalter bei den letzten Spielen war 19 Jahre“, sagt Muriqi.

Schlusslicht TSV Nördlingen ist seit sechs Partien ohne Sieg, stoppte aber zumindest in der Vorwoche mit dem 0:0 beim TSV 1865 Dachau eine Niederlagenserie von fünf Spielen. Das Durchschnittsalter der Rieser Startelf in Dachau betrug 25,64 Jahre. Mit Andreas Kaiser (32) und Marco Haller (35) spielten zwei über 30-Jährige, jüngster Akteur war der 19-jährige Jonathan Grimm, der eine gute Partie mit starken Balleroberungen und wenig Fehlpässen spielte.

Die beiden Innenverteidiger fallen erneut aus

Einige Spieler sind weiterhin angeschlagen: Felix Käser kann nur Lauftraining absolvieren und wird daher kaum zum Einsatz kommen, genauso wie sein Innenverteidiger-Pendant Nico Schmidt. Auch der Kesseltaler kann wegen einer starken Prellung im Oberkörper nur Lauftraining absolvieren. Torwart Daniel Martin hat weiterhin Probleme mit der Leiste; er befindet sich im Aufbautraining. Der zuletzt dienstlich verhinderte Philipp Buser kehrt ebenso in den Kader zurück wie Jakob Mayer.

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