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Basketball

02.05.2015

Kampfstark, aber nicht groß genug

Die TSV-U13 (stehend von links): Anne Hubel, Sophie Pfitzner, Stephanie Sachnovski, Jule Eberle, Julia Thum, Annika Leberle, Anna Rappenegger, Katharina Lasser, Trainerin Agi Szittya sowie (vorne) Antonia Kurz und Annika Gregor. An der Trommel sind Sarah und Jasmin, zwei Geschwister mit den Trommeln. Auf dem Bild fehlt Antonia Ruf.
Bild: TSV Nördlingen

U13-Mädchen des TSV Nördlingen in der Playoffrunde ausgeschieden

Heuer fand zum ersten Mal eine Playoffrunde für die U13-Teams statt. In der Bayernliga waren die Mannschaften in zwei Gruppen eingeteilt. Die Nördlingerinnen traten als Zweiter der Südgruppe in München an.

TSV Nördlingen – MTV München 61:84. – Das erste Spiel gegen den MTV München war schon vorentscheidend für die Nördlinger Mädels. Der MTV hat eine sehr große Spielerin in seinen Reihen, deren Verteidigung schier unlösbar war. Im ersten Viertel konnten die Rieserinnen noch gut mithalten, gerieten dann aber deutlich in Rückstand. Sie gaben das Spiel trotzdem nie auf und erzielten durch schöne Aktionen sehenswerte Körbe.

TG Würzburg – TSV Nördlingen 44:70. – In der Gruppe Nord waren sich die Teams schon dreimal begegnet. Ergebnis waren drei hohe Siege für Nördlingen. Und so lief es auch diesmal. Nach deutlicher Führung zur Halbzeit war im zweiten Durchgang das Ergebnis Nebensache. Jede Spielerin bekam viel Spielzeit und nutze ihre Chance.

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TV Jahn München – TSV Nördlingen 77:39. – Das Spiel begann mit einer Mathematikstunde: Bei einem Sieg mit elf Punkten wäre Nördlingen als Zweitplatzierter weiter. Das erste Viertel begann sehr ausgeglichen. München hat eine tolle Aufbauspielerin; hier bekam Anna Rappenegger eine schwere Verteidigungsaufgabe und sie löste sie mit Bravour. In dieser Saison bekam sie wegen ihrer Athletik und Ausdauer oft die Aufgabe, die beste Spielerin des Gegners zu decken. Allerdings hat der TV Jahn mit zwölf Mädchen einen sehr ausgeglichenen Kader. Trainerin Petra Fackler (geborene Habermeier, ehemalige Bundesligaspielerin in Nördlingen) hatte die Mannschaft gut für die bevorstehende Meisterschaften vorbereitet.

Nach der ersten Halbzeit waren es genau elf Punkte Unterschied – allerdings für die TS Jahn. Nach einem 12:0-Lauf für München im dritten Viertel war das Spiel entschieden. Trainerin Agi Szittya versuchte mit zwei Auszeiten ihre Spielerinnen zu motivieren, aber nun waren die Kräfte erschöpft. So war es möglich, allen Spielerinnen wieder viel Spielzeit zu geben.

Mit dem erreichten dritten Platz konnten sich die TSV-Mädchen nicht für die bayerische Meisterschaft qualifizieren. Trotz allem waren die Nördlingerinnen nicht traurig. Sie spielten ein tolles Turnier und dass hier im Ries keine oder kaum große Mädchen heranwachsen, dafür können sie nichts ... (pm)

TSV Nördlingen U13: Anna Rappenegger (8 Punkte gegen MTV München, 8 gegen TG Würzburg, 8 gegen TS Jahn München) Annika Leberle (–, 1, 4), Anne Hubel (8, 8, 4) Steffi Sachnovski (26, 29, 19), Katharina Lasser (4, –), Sophie Pfitzner (5, 5, 4), Annika Gregor (5, 4, –), Jule Eberle (6, –) Antonia Kurz (8, 6, –), Julia Thum, Antonia Ruf.

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