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Volleyball-Regionalliga Südost

07.11.2017

Kein Durchkommen

Ein Altersunterschied von zwölf Jahren und wie hier beim erfolgreichen Bock doch eine Einheit. Steffi Löhmann (links) ist nach der Geburt ihrer Tochter wieder zurück und Youngster Maria Altenburger wird immer mehr zur zuverlässigen Punktesammlerin.
Bild: Bernhard Liebhäuser

Marktoffingen zeigt in Erlangen Aufschlags- und Abwehrstärke und landet den dritten Sieg in Serie. Damit verbessert sich die Wizinger-Truppe auf Rang vier

Mit dem dritten Sieg in Folge rücken die Damen 1 des FSV Marktoffingen auf Platz vier der Regionalligatabelle vor. In Erlangen verloren sie zwar den ersten Satz mit 23:25, holten sich mit einer starken kämpferischen Leistung aber die nächsten drei Durchgänge (23:25,21:25, 18:25).

Wollte man den überraschenden Auswärtssieg in Bamberg versilbern, dann musste auch ein Sieg gegen den Tabellennachbarn Erlangen her. Diese Erkenntnis setzten die FSV-Damen in Erlangen in erster Linie im Aufschlag und in der Einsatzbereitschaft um. Damit sind die Eckpfeiler des dritten Sieges in Folge schon genannt. Da sich auch Erlangen der Bedeutung dieses richtungsweisenden Spieles bewusst war, sahen die begeistert mitgehenden Zuschauer ein intensives Spiel mit vielen sehr langen Spielzügen. Die erste „Crunchtime“ des Spieles verpassten die Rieserinnen noch, weil sie im Angriff zu wenig riskierten. In dem ausgeglichen verlaufenden Satz brachte Theresa Wizinger drei Aufschläge zur 23:21-Führung durch, doch danach ließen die FSV-Damen mehrere Chancen liegen, und Erlangen jubelte beim 23:25-Endstand.

Den Fehlstart in den zweiten Satz (1:6) korrigierte Eva-Maria Schröter mit ihren Aufschlägen (8:8). Es folgte ein heiß umkämpfter Durchgang, in dem sich kein Team Vorteile herausarbeiten konnte. Doch dieses Mal waren die FSV-lerinnen cleverer und machten aus einem 23:23 ein 25:23 und damit den Ausgleich. Die Richtung stimmte für den FSV zunächst weiterhin (5:1, 8:4). Erlangen riskierte im Aufschlag nun alles und brachte den FSV aus dem Konzept. Insbesondere Laura Grell schraubte den Erlanger Vorsprung bis auf 19:12 hoch. Trainer Wizinger wechselte und brachte Jenny Stempfle für Theresa Wizinger und Kristin Löfflad für Steffi Löhmann. Dieser Wechsel zündete. Zuerst fischte Jenny Stempfle einen starken Erlanger Angriff vom Feld und dann fand Kristin Löfflad wieder ihren Spaß an den Aufschlägen von der Position 5. Wie schon in Bamberg gelang ihr eine beeindruckende Aufschlagserie, die erst wieder endete, als ihr Team mit 21:19 in Führung lag. Eva-Maria Schröter besorgte den Rest, sodass erneut eine rasante Aufholjagd erfolgreich abgeschlossen wurde (25:21). Eine Schwäche zu Beginn der Saison scheint wieder zur Stärke zu werden.

Maria Altenburger punktet mit der gefürchteten „Linken“

Jetzt bestimmte der FSV das Geschehen. Zwar wehrte sich Erlangen vehement mit großem Einsatz in der Feldabwehr gegen die drohende Niederlage, aber der FSV lag immer mit einigen Punkten in Front. Den Rest besorgte Maria Altenburger, die eines ihrer stärksten Spiele im FSV-Trikot zeigte, mit ihrer gefürchteten „Linken“. Vom 19:13-Zwischenstand zog ihr Team bis auf 24:13 davon. Erlangen gelang nur noch Ergebniskorrektur und der FSV feierte mit 25:18 seinen dritten Sieg in Folge.

In der Abwehr testete Trainer Wizinger mit Melli Dauser einen möglichen Kandidaten, der den Liberoposten für Simone Klaus übernehmen könnte. Diese Möglichkeit wird auch am Samstag weiter getestet, wenn der Tabellenzweite Neudrossenfeld ins Ries kommt. (jw)

FSV Marktoffingen Jenny Stempfle, Theresa Wizinger, Steffi Stimpfle, Steffi Löhmann, Kristin Löfflad, Christina und Maria Altenburger, Melli Dauser, Manuela Liebhäuser, Eva-Maria Schröter

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