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Fußball-Landesliga Südwest

21.10.2017

Letzte Hürde zur Herbstmeisterschaft

TSV-Torwart Daniel Martin war zuletzt in Aystetten nicht allzu oft gefordert. Trotzdem reichte es für die Nördlinger nur zu einem 1:1-Unentschieden.
Bild: Oliver Reiser

Im letzten Vorrundenspiel trifft der TSV Nördlingen auf den alten Rivalen Gundelfingen. Der hat zwar schon bessere Zeiten gesehen, aber zuletzt ging’s aufwärts

Im letzten Spiel der Vorrunde kommt es heute im Gerd-Müller-Stadion (Beginn 15 Uhr) zum nordschwäbischen Derby zwischen dem TSV Nördlingen und dem FC Gundelfingen.

Die Gäste waren gut in die Saison gestartet (drei Siege aus den ersten fünf Spielen), holten dann aber vom siebten bis zum 13. Spieltag nur einen Sieg. Zuletzt ging es aber wieder aufwärts, denn die letzten drei Spiele wurden nicht mehr verloren. In der Summe ist es aktuell der achte Platz mit erst 18 erzielten Toren. Der FCG hat in dieser Saison keinen ausgesprochenen Torjäger in seinen Reihen: Thomas Schwer und Manuel Müller führen mit je drei Toren die interne Trefferliste an. Nach dem Abstieg aus der Bayernliga und dem damit verbundenen personellen Umbruch war es für die Gärtnerstädter nicht einfach, in der Landesliga Fuß zu fassen.

Auch Nördlingens Trainer Andreas Schröter hat erkannt, dass es bei den Gundelfingern zuletzt wieder besser lief: „Wir müssen gegen die im Saisonverlauf immer stärker werdenden Gäste aus einer zweikampfstarken, gut organisierten Grundordnung heraus unser Angriffsspiel aufziehen. Am liebsten wäre mir natürlich eine optimale Chancenauswertung wie zuletzt in Egg an der Günz.“ Dort war Gundelfingens neuer Trainer Karlheinz Schabel (55) unter den Zuschauern.

Der TSV-Trainer blickt noch einmal auf das 1:1 in Aystetten zurück: „Dort überzeugten mich die Leistungen der ,Neuen’ wie Alex Schröter und insbesondere Jakob Mayer im Einklang mit den etablierten Spielern, wie dem starken Rückhalt Daniel Martin oder Außenstürmer Manu Meyer, der seit Wochen als Leistungsträger vorneweg marschiert.“ Im Nordschwabenderby müssen die Gastgeber erneut auf den geschäftlich in den USA weilenden Kapitän Stefan Raab verzichten. Seit Mittwoch konnte Daniel Holzmann nach seiner schweren Grippeerkrankung wieder im Mannschaftstraining teilnehmen. „Speziell seine körperliche Physis ist immer ein Gewinn für unser Offensivspiel. Gerade im Hinblick auf das spielfreie kommende Wochenende wollen wir alles daran setzen, um den siebten Heimsieg mit der lautstarken Unterstützung der Fans einfahren zu können“, erklärt Schröter.

Im Schnitt 220 Zuschauer im Gerd-Müller-Stadion

Allerdings hat man durchaus den Eindruck, dass die letzten Erfolge bei den Zuschauern noch nicht so richtig angekommen sind, denn der Durchschnitt bei den bisherigen sieben Heimspielen lag bei 220 Zuschauern. In den letzten beiden Heimspielen gegen Stätzling und Raisting wurde die 200er-Marke nicht übertroffen. Es winkt der Gewinn der Herbstmeisterschaft, und außerdem könnten die Rieser den Rekord aus der Saison 2014/2015 einstellen, als sie 14 Spiele in Serie ungeschlagen blieben. Damals endete die Serie im Derby gegen den SV Sportfreunde Dinkelsbühl, der aktuell die Tabelle in der Kreisliga anführt.

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