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Basketball

22.11.2019

Liga-Alltag nach den Länderspielen

Auch Angels-Wirbelwind Sami Hill war in der vergangenen Woche im Länderspieleinsatz für das Team Canada. Bei einem Olympia-Qualifikationsspiel gegen die Dominikanische Republik (Endstand 110:60) erzielte sie 16 Punkte.
Bild: Wolfgang Fehrmann

Die Xcyde Angels treten am Samstagabend bei den SNP BasCats in Heidelberg an. Der Aufsteiger hat zwar erst zwei Spiele gewonnen, mit dem Heimsieg gegen Wasserburg aber ein bemerkenswertes Ausrufezeichen gesetzt.

Die Serie der Spiele der Xcyde Angels gegen „H“-Teams wird am Samstag beendet. Erst Herne, dann Halle, Hannover und jetzt Heidelberg. Es kann also weitergehen in der höchsten Frauenbasketballliga Deutschlands. Zumindest die Rieser Basketballfans dürften die Unterbrechung vergangene Woche kaum bemerkt haben, war mit dem Spiel der Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien doch für ein hochklassiges Programm in der Hermann-Keßler-Halle gesorgt. Noch dazu war Nachwuchstalent Luisa Geiselsöder mit von der Partie und legte einen ausgezeichneten Auftritt aufs Parkett.

Nun ist die Länderspiel-Pause jedoch vorbei und alle Spielerinnen sind wieder im Ries eingetroffen. Höchste Zeit also, sich dem nächsten Gegner der Xcyde Angels zuzuwenden. An diesem Samstag geht die Reise ins schöne Heidelberg.

Im Vorjahr war es nicht zu diesem Ausflug ins Nachbarbundesland gekommen, denn da drehten die USCler eine Runde in der zweiten Liga. Nach einer überzeugenden Saison konnten sie ihre Rückkehr ins Oberhaus perfekt machen und kämpfen seither mit den ganz alltäglichen Problemen eines Aufsteigers. So richtig rund läuft die Saison bis jetzt noch nicht. Lediglich zwei Siege konnten die BasCats aus den acht absolvierten Spielen davontragen. Und das obwohl Trainer Dennis Czygan die neuen Herausforderungen mit einem eingespielten Team in Angriff nehmen konnte. Lediglich zwei Neuzugänge galt es in die Mannschaft zu integrieren. Für die US-amerikanische Centerin Victoria Harris sowie die Niederländerin Janiek van Veen auf der Aufbauposition ist Heidelberg jeweils die erste Station im Ausland. Ansonsten konnte der USC sämtliche Spielerinnen aus dem Vorjahr weiter verpflichten und hatte kaum Abgänge zu vermelden. Am auffälligsten agierten bisher die beiden Amerikanerinnen Pele Gianotti und Olivia Nash, doch auch die Deutsch-Amerikanerin Rachel Arthur sollte man nicht aus den Augen lassen. Komplettiert wird der Kader von jungen Spielerinnen vor allem aus dem eigenen Nachwuchs, eine bemerkenswerte Philsophie, die der der Xcyde Angels ähnelt.

Auch wenn die Ausgangslage bei einem Blick auf die Tabellensituation klar erscheint, so sind die BasCats nicht zu unterschätzen. Immerhin konnten sie ihre bisher einzigen beiden Heimspiele – unter anderem gegen den TSV Wasserburg (92:90) – für sich entscheiden. Für die Angels sind also höchste Vorsicht und Konzentration geboten, wenn sie am Wochenende in Heidelberg zu Gast sind. Das Spiel beginnt am Samstagabend um 17.30 Uhr.

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