Leichtathletik

22.06.2016

Nächtlicher 100-Kilometer-Trip

Daumen hoch nach der Ulmer Laufnacht: Michael Dambacher.
Bild: Ries-Hornets

Michael Dambacher meistert in Ulm eine ganz besondere Herausforderung

Der Nördlinger Ausdauerläufer Michael Dambacher (Ries-Hornets Nördlingen) nahm zusammen mit rund 250 Einzelstartern sowie circa 750 Läufern in Zweier-, Vierer- und Achterstaffeln an der Ulmer Laufnacht teil, einem Event, bei dem insgesamt eine Strecke von 50 beziehungsweise 100 Kilometern zu bewältigen ist.

Dambacher, der nicht zum ersten Mal in Ulm an den Start ging, hatte sich im Vorfeld wochenlang kontinuierlich und äußerst diszipliniert auf diesen besonderen Lauf vorbereitet. Dazu zählten einige Teilnahmen an verschiedenen Marathons, Halbmarathon-Veranstaltungen sowie Trainingsläufen bei Nacht, ausgestattet mit Warnweste und Stirnlampe. Insgesamt spulte er mehrere hundert Trainingskilometer herunter.

Der Startschuss fiel vor annähernd 5000 begeisterten Zuschauern, im Hintergrund begleitet von glühenden Heißluftballonen sowie einem tollen Feuerwerk mit Musikbegleitung. Pünktlich um 23 Uhr wurde das Feld im Blausteiner Robert-Epple-Stadion auf seine lange Reise geschickt.

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Auf ihrem Weg durch die Ulmer Nacht durchliefen die Teilnehmer folgende Gemeinden: Blaustein, Arnegg, Markbronn, Eggingen, Erbach, Donaustetten, Unterweiler, Unterkirchberg, Buch, Ulm-Wiblingen, Donauufer Ulm/Neu-Ulm, Thalfingen, Unterelchingen, Oberelchingen, Thalfingen, Ulm-Jungingen, Lehr, Mähringen Bollingen und zurück nach Blaustein.

In der Disziplin Einzelstarter 100 Kilometer finishten insgesamt lediglich 53 Teilnehmer, darunter eine respektable Anzahl von immerhin sechs Frauen. Und genau der „besten Frau“ im Feld, Stefanie Leichsenring (ErLe Team Oberlausitz), musste sich Michael Dambacher knapp beugen. Er bezwang die fast 2000 Höhenmeter, verteilt auf die 100 Kilometer Strecke, in elf Stunden und neun Minuten. Immerhin knapp drei Minuten hinter der ersten Frau.

Drei Zehennägel überstehen die Laufnacht nicht

Damit wurde Michael Dambacher am Ende auf einen phänomenalen 16. Platz gelistet. Eine höchst achtbare Leistung. Sieger der Veranstaltung wurde Jürgen Kiebler (Sport Haschko Team) in acht Stunden und 53 Minuten. Michaels Kommentar fiel nach Beendigung des Laufes und dem ersten Sichten der körperlichen Blessuren kurz aus: „Drei Zehennägel werden sich wahrscheinlich verabschieden. Die halten heutzutage auch nichts mehr aus ...!“

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