Basketball

23.10.2013

Niederlagen zum Saisonstart

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Kein Durchkommen für Johanna Klug gegen zwei Verteidigerinnen.

Zum Auftakt der Nachwuchs-Bundesligen gehen die TSV-Teams leer aus

Die beiden Nachwuchsmannschaften der TSV-Basketballer, die in den höchsten Ligen antreten, starteten in die Nachwuchs-Bundesligen. Dabei gab es zum Auftakt für beide Mannschaften Niederlagen.

U17-Bundesliga weiblich (WNBL): TSV Nördlingen – Basket-Girls Rhein-Neckar 47:60 (19:26). – Nach einem Vorbereitungsturnier in Herne und diversen Testspielen gegen Jugend- und Damenteams ging das WNBL-Team des TSV mit hohen Erwartungen ins erste Heimspiel. In der Hermann-Keßler-Halle, in der eigentlich das DBBL-Team zu Hause ist, wurde mit den Basket-Girls Rhein-Neckar der erste Gegner der Saison 13/14 begrüßt.

Die ersten Spiele sind erwartungsgemäß von Fehlern und Nervosität geprägt. Beide Teams starteten mit vielen Ballverlusten und schlechten Trefferquoten, die ersten Punkte konnten erst in der zweiten Spielminute erzielt werden. Die Gäste brachten schon früh ihre körperliche Überlegenheit unter den Körben ins Spiel und führten mit 11:3. Nördlingen startete schließlich mit einem 10:15-Rückstand ins zweite Viertel und versuchte mitzuhalten. Allerdings musste das Team bereits in dieser frühen Phase auf Centerspielerin Johanna Klug verzichten, die bereits im ersten Viertel mit drei Fouls auf der Bank Platz nehmen musste.

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Nach der Halbzeit (19:26) schienen die guten Vorsätze des Heimteams vergessen. Schwache Defense und Ideenlosigkeit in der Offense schlichen sich auf Nördlinger Seite ein. Eine schlechte Wurfauswahl und die körperliche Unterlegenheit unter den Körben konnten die Gäste aus Rhein-Neckar für ein 14:21-Viertel nutzen. Der Vorsprung wurde also auf 47:33 ausgebaut. Im letzten Viertel wollte man sich jedoch noch nicht „ergeben“ und konnte durch harte und aggressive Defense den Rückstand bis auf acht Punkte verkürzen. Doch auch dieses kurze Aufbäumen konnte die 47:60-Niederlage gegen starke Gäste nicht abwenden.

Für Nördlingen spielten: Scherla (24), Mieling, Aumann, Steinmeyer, Kosiurak, Hanzalek (3), Ruf (2), Keller (2), Klug (7), Schenk (4), Gerstmeyr (5).

U16-Bundesliga männlich (JBBL): TSV Nördlingen – ratiopharm Akademie Ulm 59:75 (23:32). – Von Beginn an entwickelte sich in der Mehrzweckhalle ein intensives Spiel. Bereits der erste Angriff der Rieser war ein Highlight: Georg Wörle spielte einen tollen Pass auf Philipp Bühler, der allein unter dem Korb die ersten Punkte erzielte und dabei noch gefoult wurde. Doch die Gäste kamen immer wieder zu einfachen Punkten, sodass die Partie stets spannend blieb (15:13, 7. Minute). Insgesamt waren die ersten zehn Minuten sehr ansehnlich und ausgeglichen (19:21). Im zweiten Viertel veränderte sich das Bild jedoch schlagartig. Zwar wurde die Verteidigung von beiden Mannschaften deutlich besser, doch der Spielfluss war kaputt und das Niveau verflachte. Zu Beginn konnten die Nördlinger noch mithalten (22:26, 14.), doch dann drehten die Ulmer auf und die Hausherren wurden zunehmend nervöser. Im gesamten zweiten Viertel konnten die TSV-ler lediglich vier Punkte erzielen, wodurch sich die Ulmer erstmals deutlicher absetzten (23:32).

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Nördlinger deutlich verbessert und spielten mit mehr Biss. Besonders Moritz Trieb war von den Gegenspielern nur durch Fouls zu stoppen und brachte sein Team bis zum Ende des Viertels wieder heran. Als dann Alex Pollithy einen Dreier aus der Ecke versenkte, war die Partie endgültig wieder völlig offen. Im vierten Viertel entwickelte sich anfangs ein offener Schlagabtausch und das Spiel blieb spannend (50:54, 34.). Auf Seiten der Gäste war es immer wieder Tim Semle, der die Nördlinger Verteidigung vor große Probleme stellte. Er traf aus nahezu allen Lagen und war mit 14 Punkten im letzten Viertel der Mann des Tages (50:60, 36. Minute). Die Rieser gaben nicht auf und kamen durch zwei Freiwürfe von Trieb und einem Dreier sowie einem Mitteldistanzwurf von Sebbi Sigg wieder ganz nah an die Gäste heran (57:60, 38.). Nun sollte man meinen, dass die Ulmer aufgrund dieser tollen Aufholjagd nervös wurden, doch genau das Gegenteil war der Fall: Die Nördlinger erlaubten sich in der entscheidenden Phase des Spiels zu viele Ballverluste. Die Gäste zeigten sich kaltschnäuzig und bestraften die Fehler in der Verteidigung eiskalt und zogen mit einem 15:2-Lauf in den letzten beiden Spielminuten davon. Auch zwei Auszeiten konnten die Rieser nicht mehr auf den rechten Weg bringen, sodass am Ende eine schmerzhafte 59:75-Niederlage auf der Anzeigetafel stand.

Für Nördlingen spielten: Fabian Baier, Philipp Steinmeyer, Nico Bosch, Lukas Scherer, Sebastian Sigg 9 Punkte (1 Dreier), Alex Pollithy 7 (1), Georg Wörle, Niklas Scheuerer 6, Philipp Bühler 12/10 Rebounds, Flo Erdle, Moritz Trieb 25 und Niko Sachnovski.

Bildergalerien von den Spielen der Nördlinger Mannschaften gibt es im Internetangebot unserer Zeitung bei

rieser-nachrichten.de/rn-bilder

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