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Fußball-Landesliga

11.04.2015

Nördlingen will Heimbilanz ausbauen

Szene aus dem Hinspiel des TSV Nördlingen gegen Fürstenfeldbruck: Daniel Hensolt (links) wird von Michael Arndt geblockt.
Bild: Klaus Jais

Der TSV hat im eigenen Stadion die zweitbeste Bilanz der Liga. Nun kommt Fürstenfeldbruck

Der Fußball-Landesligist TSV Nördlingen hat am heutigen Samstag (15.30 Uhr, Gerd-Müller-Stadion) das zweite Heimspiel in Folge. Zu Gast ist der SC Fürstenfeldbruck, der aktuell mit 33 Punkten den neunten Platz belegt.

Der Start in die Frühjahrsrunde ist den Amperstädtern nicht geglückt. Nach drei Niederlagen in Serie folgte der 2:0-Sieg beim FC Affing und letzte Woche die denkwürdige 3:4-Niederlage gegen den TSV Kottern. Mit Freude registrierten die Rieser vor Wochenfrist die Heimniederlage des Tabellenführers FV Illertissen gegen die SpVgg Kaufbeuren, konnte doch dadurch der Abstand minimiert werden. Doch der Tabellenzweite TSV Kottern patzte nicht auch noch, lag zwar in Fürstenfeldbruck bis zur 86. Minute 2:3 in Rückstand, doch machte daraus noch einen 4:3-Sieg. Der Brucker Spielertrainer Tarik Sarisakal wechselte sich in der 91. Minute beim Stande von 3:3 noch selbst ein, kassierte aber in der 94. Minute wegen einer Grätsche von hinten die rote Karte.

Es war bereits der vierte Feldverweis der Oberbayern in dieser Saison, weswegen sie auch an drittletzter Stelle der Fairplaytabelle platziert sind; nur der FC Gundelfingen und Dinkelsbühl haben noch schlechtere Werte. Das Vorspiel endete 0:0. „Dort haben wir uns schwer getan überhaupt Chancen zu kreieren“, erinnert sich TSV-Trainer Tobias Luderschmid. Der Ex-Buchbacher Uli Fries (15 Tore) und Karol Kopec (8 Tore) sind die Offensivstars der Gäste.

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Bei einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche wurde TSV-Trainer Tobias Luderschmid explizit zur Leistung einzelner Akteure befragt. Zu Nico Oefele etwa meinte er: „Nico hat zwar gegen Affing kein Tor erzielt, aber das Positive ist doch, er hatte die Chancen dazu. Ich kann nicht mehr tun, als ihm weiter den Rücken zu stärken, die Tore kommen von allein.“ Nico Hensolt bescheinigte er im Aufbauspiel „gute Aktionen“ und über Nicolai Geiß, der das 4:0 erzielte, sagte der TSV-Coach: „Er hat eine ordentliche Leistung abgeliefert, war ruhig am Ball, aber ich habe ihn in dieser Saison noch besser gesehen.“

Die Trainingswoche war entspannt, bis auf den Dauerverletzten Sven Rotzer, den Kurzzeitverletzten Stefan Rieß und den angeschlagenen Philipp Buser konnten alle Akteure trainieren. „Wir sind momentan in der Lage, wo wir auf uns selber schauen können und nicht nach den Ergebnissen der Konkurrenz schielen müssen“, meint Luderschmid, der gegen die Oberbayern einen Heimsieg anstrebt. „Wir haben das Selbstvertrauen um die Brucker schlagen zu können, außerdem wollen wir unsere gute Heimbilanz ausbauen“, sagt Luderschmid.

Die Rieser haben zu Hause bereits 32 Punkte geholt, nur der TSV Kottern mit 33 Punkten ist vor heimischem Publikum noch erfolgreicher. Lob vom TSV-Chefcoach erhielt die U23-Mannschaft: „Mit deren Einstellung bin ich sehr zufrieden, die Jung sind jetzt noch zielstrebiger als in der Vorrunde.“

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