Newsticker
Gesundheitsminister wollen Besuchseinschränkungen in Senioren- und Pflegeheimen lockern
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Lokalsport
  4. Ohne Erfolgsdruck nach Niedersachsen

Kunstturnen

24.06.2017

Ohne Erfolgsdruck nach Niedersachsen

Jakob Mayer ist am Boden, Pauschenpferd und Reck (unser Bild) ein Aktivposten der KTV Ries.
Bild: Jochen Aumann

Nach dem erhofften Auftaktsieg reist die KTV Ries diesmal als Außenseiter nach Hannover. Dort hat der Vorjahres-Vizemeister TuS Vinnhorst einen bemerkenswerten Zweitliga-Kader zusammengestellt

Für die Rieser Turner geht es am heutigen Samstag zum ersten Auswärtswettkampf der Saison nach Hannover. Im Duell gegen die TuS Vinnhorst, Vizemeister des letzten Jahres, ist man als Aufsteiger natürlich der Außenseiter, und auch die Ergebnisse aus der Vorwoche bestätigten diese Einschätzung. Die kleine Chance auf den zweiten Saisonsieg will die KTV natürlich trotzdem wahren, und so tritt man mit der erfolgreichen Mannschaft des ersten Wettkampftages die lange Reise nach Niedersachsen an.

Ihren ersten Saisonwettkampf haben die heutigen Gastgeber klar verloren. Alles andere hätte allerdings auch einer Sensation geglichen, mussten sie doch zum Ligaauftakt gegen den Absteiger aus der 1. Bundesliga, den TV Wetzgau antreten. Dieser kann mit gleich zwei Turnern aus der Nationalmannschaft den besten Kader der 2. Bundesliga Nord vorweisen. Aber die Leistungen, die sie dort zeigten, lassen der KTV wenig Hoffnung, den Sieg aus Niedersachsen mit in die Rieser Heimat zu bringen. Ganze zehn Punkte mehr turnten sie im Vergleich, und so müsste das Team der KTV nochmals eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um den Hannoveraner Turnern Paroli bieten zu können. Diese konnten mit den Trebing-Zwillingen zwei hoffnungsvolle Nachwuchstalente für sich gewinnen, die seit Kurzem mit Kaderkollege Mika Säfken in Hannover trainieren und schon im ersten Wettkampf eine wichtige Rolle übernahmen. Aber auch andere Mitglieder des Kaders sind für Turnexperten keine Unbekannten. Unter anderem konnten sie mit dem Spanier Rayderley Zapata einen Hochkaräter verpflichten, gewann dieser doch vor zwei Jahren an seinem Paradegerät Boden eine WM-Medaille. Und so macht schon das Lesen der gegnerischen Aufstellung klar, wie die Rollen verteilt sein werden.

Das Trainerteam um Roland Grimm, Jürgen Wundel und Wolfgang Eichmeier kann beim zweiten Saisonwettkampf auf die komplette Mannschaft des erfolgreichen Auftaktwochenendes zurückgreifen. Ilya Kibartas wird erneut die Ausländerposition einnehmen. Auch für Ringespezialist Roland Hagner ist wieder ein Einsatz vorgesehen.

Für Thomas Radler wird es aller Voraussicht nach wieder am Barren und Reck an die Geräte gehen, Sven König ist am Sprung gesetzt und könnte heute auch noch am Pauschenpferd und an den Ringen zum Einsatz kommen. Die weiteren Gerätespezialisten sind Stefan Braun (Barren, Reck), Andreas Hofer (Boden, Pauschenpferd) und Lukas Leonhardt (Pauschenpferd). Philip Schmid ist am Boden fix vorgesehen und könnte auch am Sprung mit einem Startplatz rechnen. Ein weiterer junger Turner, der schon viel Verantwortung im Team übernommen hat, ist Jakob Mayer. Auch seine Einsätze am Boden, Pauschenpferd und Reck sind fest im Plan des Trainertrios vorgemerkt. Und natürlich ist auch wieder Arian Trieb mit von der Partie. Als erfahrener Mehrkämpfer wird er am zweiten Wettkampfwochenende wieder einen Fünfkampf absolvieren.

Dass diese Aufstellung durchaus zweitligatauglich ist, bewies das Team in der Vorwoche beim Heimerfolg gegen das TZ Bochum-Witten; auch wenn es dieses Mal schwierig werden wird, die Halle als Sieger zu verlassen, so will man sich dem neuen Gegner von seiner besten Seite präsentieren und möglichst viele Gerätepunkte mitnehmen. Das könnte im Kampf um den Ligaerhalt noch wichtig werden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren