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Motorsport

12.05.2015

Oldtimer liegen gut im Rennen

Klaus Leinfelder (Baldingen) holte bei der „Mangfall Classic“ den ersten Saisonsieg, bei der „Labertal Historic“ erzielte er Platz zwei. Bei der Metz Rallye gab es statt eines Erfolgs dagegen nur spektakuläre Bilder …
Bild: Leinfelder

Rieser Piloten erreichen bei den ersten Saisonrennen zahlreiche gute Platzierungen

Für die Oldtimer-Piloten aus dem Ries begann die neue Saison mit Erfolgen, aber auch mit vereinzelten Rückschlägen. Den besten Start erwischte Klaus Leinfelder aus Baldingen, der nach drei Läufen in der südbayerischen ADAC-Meisterschaft in Führung liegt. Aber auch die anderen Rieser schlugen sich achtbar.

Bei der bestens besetzten „Labertal Historic“ ließen Klaus und Frank Leinfelder im VW Golf GTI fast alle Favoriten hinter sich, fingen Blumenstock/Blumenstock noch in der letzten Wertungsprüfung ab und kamen nach 48 Zeitmessungen als Zweite ins Ziel. Auch Copilot Christoph Nießlein ( Nördlingen) meisterte den Mix aus flotten Sollzeiten und kleinen Orientierungseinlagen fehlerfrei und erzielte mit Toni Silberhorn im Porsche 911 den hervorragenden Gesamtrang fünf. Weniger gut lief es für Ute Silberhorn (Nittendorf) und Siegfried Leinfelder (Oettingen) im BMW 2002. Beim Saisonabschluss 2014, der Noris Classic, siegten sie noch überraschend vor Henglein/Zuckermeier, beim Saisonauftakt 2015 belegten die beiden Teams zeitgleich die Plätze zehn und elf.

Beste von 70 Teilnehmern im Labertal waren die „Trainingsprofis“ Weber/Ackermann. Zwar hatten auch Leinfelder/Leinfelder in einem Lichtschranken-Training mit den Clubkameraden vom Augsburger ASC den Gasfuß „kalibriert“, aber diesmal galt: „Mehr Fleiß - mehr Preis“!

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Vier Urlaubstage in die Streckenerkundung investiert

Die Metz Rallye Classic erhärtete diese Erkenntnis. Weber/Ackermann investierten vier Urlaubstage in die Streckenerkundung und legten damit den Grundstein für einen weiteren Gesamtsieg. Denn der zweite Meisterschaftslauf in Stein überraschte mit kniffliger Orientierung. Viele Favoriten, darunter auch Leinfelder/Leinfelder, übersahen am Freitag einen „Haken“ und kassierten unaufholbare Strafzeiten. Dadurch – und durch die enorme Zahl von 185 Sollzeiten – trennten die Teilnehmer im Ziel am Samstag statt der üblichen Zehntel oft mehrere Sekunden.

Bester Rieser in Stein war Christoph Nießlein, der Toni Silberhorn den richtigen Weg durch Raum und Zeit wies und mit rund 23 Sekunden Gesamtabweichung auf Platz sieben landete, knapp hinter Henglein/Zuckermeier. Silberhorn/Leinfelder freuten sich über Gesamtrang acht, obwohl sie durch einen Zeitnahmefehler und Schaltprobleme in der Nacht-Wertungsprüfung sechs Strafsekunden kassierten – die Abstände waren so groß, dass diese Schnitzer keine Rolle spielten.

Gut eine Strafminute verbuchten Joachim und Ruth Nießlein, die in den vergangenen Jahren nur noch bei der Metz Rallye an den Start gingen und trotz Trainingsverweigerung immer noch hervorragend mitmischen. Die Nördlinger im Triumph Spitfire kamen in der „Sanduhr“-Wertung auf Platz vier und im Gesamtklassement auf Rang 22 - direkt hinter Klaus und Frank Leinfelder, die in der stressigen WP fünf falsch abgebogen waren.

Die beiden revanchierten sich beim dritten Meisterschaftslauf. Bei der Mangfall Classic holten sie die maximale Ausbeute – nämlich Platz eins und zwei der Gesamtwertung! Klaus Leinfelder wollte mit Dominic Kaufmann im NSU 1200 starten, eine noch im Winterschlaf befindliche Bremse zwang jedoch zum Wechsel. Mit dem bewährten Golf GTI fuhren sie zum souveränen Gesamtsieg. Mit einer Sekunde Rückstand belegte Frank Leinfelder als Copilot von Schorsch Münch im Porsche 356 Rang zwei. Da auch der dritte Gesamtrang an Clubkollegen (Mackowiak/Schwegler auf Lancia) ging, war dem Augsburger ASC der Mannschaftssieg sicher. (slj)

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