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Fußball-Bezirksliga

13.10.2018

Sahin klagt über massives Verletzungspech

Daniel Kienle vom TSV Nördlingen II auf dem Weg zu einem seiner bislang sieben Saisontore.
Bild: Klaus Jais

Holzkirchen vor dem nächsten Derby. Nördlingen II erwartet Aindling

Mit Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte werden die beiden Rieser Bezirksligisten am Wochenende konfrontiert: Der TSV Nördlingen II (4. Platz/21 Punkte) empfängt am Samstag (13.30 Uhr, Rieser Sportpark) den TSV Aindling (5./20), und der Tabellenneunte SV Holzkirchen tritt am Sonntag um 15 Uhr beim TSV Rain II (7.) an.

Der TSV Aindling hatte zuletzt mit dem Sieg gegen Tabellenführer Ehekirchen eine englische Woche optimal abgeschlossen: drei Siege und 10:2 Tore. Nun hat der Absteiger aus der Landesliga auf Platz fünf den Anschluss an die Spitzengruppe hergestellt. Es darf wieder ein bisschen nach oben geschielt werden. Aber auch beim TSV Nördlingen II herrscht gute Stimmung. Bayernliga-Chefcoach Andy Schröter meldet sich zu Wort: „Beeindruckende Spiele zeigte unsere U23 in der Bezirksliga mit Erfolgen gegen Meitingen und zuletzt im Derby gegen den SV Holzkirchen. Mit dem aktuellen Ausbildungsstand ist das Trainerteam einverstanden, aber natürlich noch lange nicht zufrieden.“ Wenn U23-Trainer Andreas Langer vom TSV Aindling spricht, dann ist das für ihn die „Mannschaft der Stunde“. Seiner Meinung nach habe der Landesligaabsteiger das Potenzial ganz oben mitzuspielen.

Der Trainer ist allerdings zu Umstellungen gezwungen, da Matus Mozol wieder in seiner slowakischen Heimat weilt und Spieler wie Nicolai Geiß und Michael Meir eventuell in der Ersten benötigt werden. Ein Sonderlob gab es für Daniel Kienle, der zuletzt in Holzkirchen zweimal traf: „Er ist nicht nur torgefährlich, sondern auch laufstark und reißt viele Löcher für seine Mitspieler“, sagt sein Trainer über den Minderoffinger.

Sener Sahin, der Trainer des SV Holzkirchen, blickt noch einmal auf die Derbyniederlage gegen den TSV Nördlingen II zurück: „Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu viele Fehler gemacht. Meiner Meinung nach lag es mehr an der Konzentration als an der Einstellung.“ Nun ist mit dem TSV Rain II erneut ein Bayernligareservist der Gegner. „Die Rainer sind eine sehr spielstarke Mannschaft und haben einige Individualisten in der Mannschaft. Wir müssen in erste Linie sehr konzentriert spielen und persönliche Fehler vermeiden“, meint Coach Sahin, der vor riesigen Verletzungsproblemen spricht, die er in zehn Jahren Trainertätigkeit noch nie erlebt habe. „Es sind keine Muskelverletzungen, sonst würde ich dann meine Trainingsbelastung infrage stellen, sondern durch Gegner verursachte beziehungsweise durch unglückliche Drehungen entstandene“, erläutert der SVH-Coach. Bei Simon Gruber sind beide Kreuzbänder sowie das Innenband gerissen. Tuncay Havur fiel am Sonntag auf die Schulter, Nico Grillenberger hat Probleme mit der Achillessehne, und Tobias Rau fehlt seit einigen Wochen aus beruflichen und privaten (Hausbau, Umzug) Gründen. Trotzdem will Sahin in Rain die dritte Niederlage in Folge verhindern. (jais)

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