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Basketball

18.04.2015

Schaulaufen in Thüringen

Giants-Trainer Mario Matic kann es heute ruhig angehen lassen.
Bild: Aumann

Giants beenden meisterliche Regionalliga-Saison in Erfurt

Nach dem Gewinn des Meistertitels müssen die Giants TSV 1861 Nördlingen noch einmal auf die Reise. Zum Abschluss der Saison steht ihnen die weiteste Auswärtsfahrt bevor. Ziel ist diesmal Erfurt, Heimatstadt des ehemaligen Nördlinger Spielers Robert Apelt. Er hatte im Spieljahr 2002/03 maßgeblichen Anteil am Gewinn der Meisterschaft und dem darauf folgenden Aufstieg in die zweite Liga.

Während damals die Nördlinger am letzten Spieltag erst nach einer heißen Entscheidungsschlacht gegen die Dachau Spurs den Titelgewinn feiern durften, können die Giants diesmal entspannt zum abschließenden Auswärtsspiel antreten. Die Dachauer hingegen müssen, nachdem sie seit einer gefühlten Ewigkeit der Regionalliga Südost angehörten, den bitteren Weg in die Bayernliga antreten. Heuer wird es übrigens keinen zweiten Absteiger geben, da kein Team aus der ProB in den Bereich der Regionalliga Südost absteigt.

Besser als die Oberbayern machte es der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt Thüringens, obwohl es nach Abschluss der Hinrunde mit lediglich drei Siegen auf der Habenseite noch schlecht um ihn stand. Bereits Mitte Dezember hatte die Vereinsführung erstmals reagiert und den Litauer 2,05-m-Hünen Adomaitis als zusätzlichen Mann für die Arbeit unter den Körben verpflichtet. Obwohl der Litauer pro Spiel durchschnittlich 17 Punkte erzielte und sich zwölf abgeprallte Bälle erkämpfte, wollte sich der erhoffte Erfolg nicht einstellen. Dann gelang den Erfurtern allerdings der absolute Schlager. Kurz vor dem Ende der Wechselfrist eisten sie Brian Wanamaker, den Bruder des Bamberger Aufbauspielers Bradley Wanamaker, von Breitengüßbach los und landeten damit den großen Wurf. Bereits im nächsten Spiel verhalf er seinem neuen Verein zum Sieg über seinen Ex-Klub. Mit fünf weiteren Siegen aus sieben Begegnungen haben sich die Erfurter mittlerweile bis auf den zehnten Tabellenplatz vorgearbeitet und damit das Abstiegsgespenst verbannt. Hierzu trug der Neuzugang mit durchschnittlich 26 Punkten und sieben gefangenen Abprallern pro Begegnung wesentlich bei. Weitere Akteure, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen, sind Dziuballe (14 Punkte/2 Abpraller), Schmuck (13/10), Bode (8/4) und Blossey (8/4). Bei den Thüringern, die ihre Zähler hauptsächlich im Zweipunktebereich erzielten, muss mittlerweile, nachdem Wanamaker zum Team stieß, auch ein Augenmerk auf die Distanzschützen gerichtet werden. Zu ihnen gehören neben dem Amerikaner auch noch Dziuballe und Schimanski.

Für beide Mannschaften ist diese Partie eine Frage der Ehre, bei dem die Erfurter ihre erste Regionalligasaison krönen möchten, die Giants sich aber keine Blöße geben wollen. Das Spiel findet im Sportgymnasium Pierre-de-Coubertain an der Mozartallee 4 statt. Alle Spielansetzungen des letzten Spieltages sind für Samstagabend 18 Uhr terminiert. (leo)

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