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Basketball-Bundesliga Frauen

18.01.2020

Spitzenspiel: Greifen die Angels nach den Sternen?

Die Angels treten am Sonntag bei den Rutronik Stars an. Im Hinspiel konnten die Nördlingerinnen eine Halbzeit lang gut mithalten, auch wegen einer sehr guten Leistung von Luisa Geiselsöder.

Die Nördlingerinnen, auf Platz vier der Liga, treten beim Ersten an. Im Hinspiel konnten die Angels teilweise mithalten. Doch die Stars sind kein leichter Gegner

Es gab wohl noch kein Jahr, in dem die Nördlinger Basketballdamen als Favorit in ein Spiel gegen die Rutronik Stars gestartet sind. Auch 2020 wird sich daran nichts ändern und so tritt die Truppe um Trainer Tony Imreh die Fahrt ins Nachbarbundesland wieder einmal als Außenseiter an. Und doch: die Xcyde Angels sind nach dem tollen Start ins neue Jahr immer noch beflügelt und man darf gespannt sein, was in Keltern alles möglich ist.

Lange Zeit eilte den Sternen der Ruf voraus, dass sie nahezu unschlagbar seien. Die Erwartungen der Verantwortlichen, ganz oben mitzuspielen, wurden erfüllt und Keltern steht unangefochten an der Tabellenspitze. Erst mit Beginn der Rückrunde kurz vor Weihnachten wurde die Siegesserie von den Flippo Baskets aus Göttingen gebrochen. Die Gründe für den Patzer sollten mittlerweile allerdings schon wieder eliminiert sein. Die Doppelbelastung durch den Eurocup fällt mit dem Ausscheiden der Rutronik Stars nach der Gruppenphase weg und auch die Verletzten Nawezhi-Belobi und Mayombo kehrten im Januar zurück. Kein Wunder also, dass die Mannschaft um Trainer Christian Hergenröther im neuen Jahr prompt wieder erfolgreich war und wie die Angels nahezu problemlos ins Top Four einzogen.

Zumal es in der Winterpause auch noch eine Neuverpflichtung zu vermelden gab. Nach dem Abgang der verletzten Andjelina Radic sowie Brittany Dinkins, suchte Keltern nach Ersatz auf der Centerposition. Mit der aus Krakau gewechselten Krystal Vaughn gelang es schließlich, eine sehr erfahrene Spielerin für den Verein zu gewinnen. Das Niveau des Kelterner Kaders ist dementsprechend immens und die Angels sehen sich am Wochenende internationaler Qualität aus aller Welt gegenüber. Trotz der hohen individuellen Klasse der Rutronik Stars haben die Nördlingerinnen bereits bewiesen, dass sie in der Lage sind, zumindest über eine begrenzte Zeit auf diesem Niveau mitzuhalten. Beim Hinspiel in eigener Halle konnten sie eine Halbzeit lang mitspielen, besonders dank einer herausragenden Leistung von Luisa Geiselsöder. Wenn diesmal das Unmögliche möglich werden soll, müssen sich die Angels vor allem im Rebound noch steigern und alle Leistungsträger müssen an ihrem Limit agieren. Die Spielerinnen hoffen also auf die Chance als Außenseiter und können ohne Druck in die Partie starten. Das Spiel beginnt am Sonntag um 16 Uhr.

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