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Einweihung

05.12.2016

Stockschützen sind jetzt wettersicher

Bei der Siegerehrung (von links): Kurt Schindler (Bahnverantwortlicher), August Kopf (2. Platz mit 154 Ringen), Margit Schludi (1. Platz Frauen mit 116 Ringen), Leonhard Schludi (1. Platz mit 158 Ringen), Bürgermeister Frank-Markus Merkt, Konrad Lutz (3. Platz mit 148 Ringen).
Bild: Jaumann

Gepflasterte Bahn in Fremdingen mit vielfältiger Unterstützung realisiert

Bereits vor 50 Jahren wurden in Fremdingen zum ersten Mal Eisstöcke über zugefrorene Weiher geschoben. Da die Winter immer milder werden, wandten sich die Nordrieser Eisstockschützen 2014 an den TSV Fremdingen. Es sollte eine gepflasterte Stockbahn gebaut werden.

Die Errichtung der Stockbahn konnte nur durch viel Engagement, Eigenleistung und Sponsoren möglich werden, wie Bürgermeister Frank-Markus Merkt und TSV-Vorsitzender Rudolf Lauter bei der Einweihungsfeier mit rund 70 Gästen betonten. Obwohl beide dem „Projekt Stockbahn“ anfänglich kritisch gegenüber standen, wurde dennoch gemeinsam nach Sponsoren gesucht. Die Gemeinde trug einen Teil der Kosten. Zudem konnte man die Sparkasse Donauwörth, die Raiffeisenbank Wallerstein, die Firma Kolb GmbH Maschinenbau und den TSV Fremdingen als Sponsoren gewinnen. Dieser stellte auch das Gelände zur Verfügung und trug einen Großteil der Eigenleistung von 450 bis 500 Arbeitsstunden, die mit den Stockschützen zusammen zu erbringen waren. Lauter zeigte sich auch den Firmen gegenüber sehr dankbar, die kostenlos Arbeiten übernahmen sowie Arbeitsgeräte und Materialien bereitstellten. Dazu zählen Willi Reinold, Thorsten Steinhardt, Neureiter Bau GmbH, Otto Förch Pflasterbau, Achim Ott Raumausstattung, Richard Pfaller, Engelbert Ziegler und Thannhauser Straßen- und Tiefbau GmbH. Letztere hob der TSV-Vorsitzende in besonderem Maße hervor, da das Bauvorhaben ohne die großzügigen Zuwendungen der Firma nicht realisierbar gewesen wäre.

Die Gelegenheit wurde außerdem genutzt, um die Sieger der ersten Gemeindemeisterschaft auszuzeichnen. Bürgermeister Merkt übernahm die Ehrung und bedankte sich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des „Projekts Stockbahn“ beigetragen haben. Er freue sich über eine rege genutzte, generationsübergreifende Sportart in Fremdingen. Lothar Kolb, einer der 35 aktiven Stockschützen, der durch den Abend führte, lädt alle Interessierten ein, einmal vorbeizuschauen. Die Eisstockschützen seien eine eigenständige Vereinigung und keine Abteilung des TSV. Deshalb sei keine Mitgliedschaft notwendig, um die Anlage zu nutzen. (lau/jai)

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