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22.03.2009

TSV macht in Königsbrunn kurzen Prozess

Kurzen Prozess machte der TSV Nördlingen mit den Königsbrunner Fußballern und gewann beim 0:4 mit dem gleichen Ergebnis wie in der Hinrunde. Ein echter Maßstab für die Gäste war diese Begegnung nicht, leisteten die Hausherren doch so gut wie keinen Widerstand. In keiner Phase des Spiels konnten die Königsbrunner Bezirksoberliga-Format nachweisen. Mit jedem Gegentor mehr wuchs die Verunsicherung der Mannschaft, die am Ende den Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Murat Önem vom SC Rohenfels regelrecht herbeisehnte.

Das Spiel begann verhalten, beide Teams tasteten sich ab. Das Team von Trainer Bobby Riedl hatte in der Anfangsviertelstunde sogar so etwas wie Torchancen, aber Michael Meisetschläger konnte ein Flanke von Thorsten Foster am langen Pfosten aus spitzen Winkel nicht verwerten und Metin Bas wurde aus aussichtsreicher Position wegen angeblicher Abseitsstellung zurückgepfiffen. Die Gäste spielten ruhig ihr Pensum herunter und schlugen in der 23 Minute das erste Mal zu. Königsbrunn verlor den Ball im Mittelfeld und dann ging bei den Gästen die Post ab. Philip Buser zog auf der rechten Seite auf und davon, von der Grundlinie legte er auf Michael Sebald zurück, der trocken aus 15 Meter zur 0:1 Führung abschloss. Diesen Vorsprung brachten die Nördlinger sicher in die Halbzeit.

Genauer Pass durch die Nahtstelle

Wer auf Königsbrunner Seite ein Aufbäumen im zweiten Durchgang erhoffte, wurde bitter enttäuscht. Die Gäste erhöhten fünf Minuten nach Wiederanpfiff mit einem gekonnt vorgetragenen Angriff auf 0:2. Raphael Wende brauchte nur noch Torwart Hiljanen umspielen und locker einschieben, nachdem er mit einem genauen Pass durch die Nahtstelle der Königsbrunner Vierkette bedient wurde. Eine Zeigerumdrehung später klärte Serkan Secgin einen Schuss von Simon Schmidbauer per Kopf für den bereits geschlagenen Torwart Hiljanen. In dieser Drangphase der Gäste kamen die Brunnenstädter zu ihrer ersten und echten Torchance. Michael Meisetschläger bediente Daniel Greimel, der aber am herausstürzenden Nördlinger Torwart Christian Starz, der ansonsten beschäftigungslos blieb, scheiterte. Die Schlusspunkte in dieser einseitigen Begegnung setzte Philip Buser, der in der 75 und 82 Minute mit zwei Toren, bei denen die Königsbrunner Abwehr schon gewaltige Auflösungserscheinungen zeigte, den Endstand von 0:4 herstellte.

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