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Nicht nur in der Bundesliga

07.08.2019

Videotechnik auch auf unseren Fußballplätzen im Einsatz 

Hans Breuer, Jan Wild vom Bezirksschiedsrichterausschuss und Wolfgang Beck (von links) beim Bezirkslehrgang zum Thema Videotechnik und -beobachtung. 

Schiedsrichter und Beobachter nutzen Aufzeichnungen zur Spielanalyse.

Der Fußball hat sich in den letzten Jahren beträchtlich weiterentwickelt. Das gilt aber nicht nur für die 22 Spieler auf dem Platz, sondern auch für die Schiedsrichter und deren Beobachter. Einen großen Anteil daran haben die nach und nach installierten Kamerasysteme verschiedener Anbieter, die es möglich machen, Amateurfußball live am PC oder Tablet zu verfolgen oder als Wiederholung anzuschauen. Was zunächst in der Regionalliga anfing, ist längst in der Bayern- und Landesliga etabliert.

Zur neuen Saison kommt diese Technik auch an einigen Spielorten der Bezirksliga zum Einsatz. Für die Unparteiischen ergibt das die Möglichkeit, ihre Spielleitung genau zu analysieren und sich so zu verbessern. Stärken und Schwächen können in der Nachbetrachtung leichter ausfindig gemacht werden. Darüber hinaus wird das Bildmaterial aber auch für die Notenfindung bei Beobachtungsspielen verwendet. Gibt es strittige Situationen im Spiel, soll der Beobachter seine Einschätzung mit der Aufzeichnung abgleichen. Da die Qualität der Aufnahmen zwischenzeitlich hochwertig ist und die geografische Verteilung der Bezirksliga-Spielorte nicht immer zu den Wohnorten der Beobachter passt, führt der Bezirksschiedsrichterausschuss zur gerade begonnenen Saison Videobeobachtungen ein. Der Beobachter schaut sich dabei das Spiel von zu Hause aus an und gibt dem Schiedsrichter ein telefonisches Feedback.

Beck und Breuer beim Lehrgang dabei

Mit diesem Schritt wird bereits ab der Bezirksliga eine gewisse Professionalität von den Schiedsrichtern und Beobachtern erwartet. Mit Wolfgang Beck (Wechingen) und Hans Breuer (Donauwörth) besuchten auch zwei Beobachter aus dem Landkreis Donau-Ries den Bezirkslehrgang und ließen sich in die neue Technik und die damit verbundenen Vorgaben einweisen. Breuer, der auf einen Erfahrungsschatz von über zehn Jahren zurückgreifen kann, stellt fest: „Die Anforderungen an die Beobachter wurden in den letzten Jahren ständig erhöht und passen sich an die der Schiedsrichter an.“ (tohe)

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