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Basketball-Regionalliga

26.02.2012

Vor allem in der Offensive zu schwach

Die guten Aktionen von Teresa Kucera reichten nicht zum TSV-Sieg gegen den Tabellenführer Herzogenaurach.
Bild: Jochen Aumann

TSV-Damen unterliegen Spitzenreiter Herzogenaurach mit 45:53

Auch im zweiten Heimspiel in Folge gelang es den Regionalligadamen des TSV Nördlingen in eigener Halle nicht, eine der Spitzenmannschaften zu schlagen. Die TSV-Damen unterlagen in der Mehrzweckhalle dem Tabellenführer Shorthorns Herzogenaurach mit 45:53, nachdem sie zur Halbzeit bereits mit 25:34 im Rückstand lagen.

Wer auf eine Rehabilitierung für die schlechte Leistung zuvor gegen Erfurt gehofft hatte, wurde enttäuscht. Obwohl Coach Andi Ebertz ein komplettes Team einschließlich Fanny Szittya zur Verfügung hatte, gelang seiner Mannschaft keine Steigerung. Die TSV-Damen waren über drei Viertel des Spieles den wesentlich schnelleren, aggressiveren Damen des Tabellenführers unterlegen. Erst im letzten Viertel, als die Partie (fast) verloren war, wachte die Mannschaft noch einmal auf und zeigte, dass bei entschlossenem Einsatz auch Herzogenaurach in Schwierigkeit zu bringen ist.

Herzogenaurach mit dem Stamm der letztjährigen Zweitligamannschaft erwies sich von Anfang an als souveränes, eingespieltes Team, bei dem jede Spielerin einerseits gefährlich war, das aber auch als Mannschaft geschlossen auftrat. Beim TSV fehlte die Geschlossenheit als Mannschaft und hier vor allem in der Verteidigung, wo die Gäste anfänglich die Gastgeberinnen fast vorführten. 0:10 stand es nach fünf Minuten, bis Teresa Kucera zum ersten Mal traf. Und wenn man so will, war mit diesem Anfangsrückstand das Spiel schon verloren, denn es gelang in den folgenden 35 Minuten nicht mehr, den Rückstand aufzuholen.

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45 Punkte sind zu wenig

Trotz Schwächen in der Deckung, die sich im weiteren Verlauf des Spieles besserten, nur 53 Gegenpunkte vom Tabellenführer zu kassieren, ist grundsätzlich gut. Aber nur 45 Punkte in eigener Halle und mit kompletter Mannschaft zu erzielen, ist schwach. Die Nördlinger Damen hatten gegen die aggressiven Gäste, die hervorragend den Korb dichtmachten, größte Probleme. Bis auf Kucera, mit 19 Punkten die einzige effektive Werferin, war die Wurfleistung aller Damen enttäuschend. Vor allem die Punkte von Carina Högg, die unter dem Korb in den schnelleren Gegnerinnen ihren Meister fand, fehlten. Fanny Szittya glänzte nur bei drei mutigen Solos, Meyer bot zwar zwei Dreier, aber auch viele Fehlwürfe. Der Rest waren einige gute Einzelaktionen, die zu Punkten führten.

Nach dem 0:10 war es vor allem Kucera, die einzelne Sprungwürfe verwandelte. Fanny Szittya gelang in der letzten Sekunde des ersten Viertels mit einem Solo das 9:15. Das zweite Viertel wurde zu Beginn lebhafter. Ein Dreier von Ilona Brox, der erfolgreichsten Shorthorns-Dame, erhöhte auf 13:21, dann gab es technisches Foul gegen TSV-Coach Ebertz. Herzogenaurach erhöhte die Führung auf 30:17, bis Vroni Meyer mit zwei Dreiern bei den TSV-Fans wieder etwas Hoffnung keimen ließ (25:33 17. Minute). Zur Halbzeit führte Herzogenaurach dann mit 34:25.

Nach der Pause hatten die Gäste wieder den besseren Start, obwohl sich die TSV-Damen mit Zonenverteidigung entschlossener zeigten. In der 23. Minute führten die Gäste dann mit 13 Punkten, die sie bis zur 30. Minute zäh verteidigten (34:47). In der Zwischenzeit verletzte sich Amelie Wittmann am Knöchel und musste ausscheiden.

Youngsters spielen munter mit

Die Hoffnung auf eine Wende im letzten Viertel war gering. Der TSV-Coach ließ mit Berger, Brandner und Thalhofer dann auch die jüngeren Spielerinnen ran und die spielten mutig und verkürzten den Rückstand auf 40:49, sodass Herzogenaurach sogar eine Auszeit nahm. Doch die Gäste fingen sich schnell wieder und auch der ersten Fünf des TSV gelang es trotz einiger guter Aktionen von Högg am Ende nicht, den Rückstand aufzuholen.

TSV Nördlingen Berger, Brandner 2, Grempels n.e., Högg 7, Klug n.e. Kucera 19, Meyer 8 (2 Dreier), Mussgnug, Szittya 6, Thalhofer 3, Veh, Wittmann.

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