Rugby

07.07.2015

Was für eine coole Truppe

Das Team des RC Meteors Nördlingen im schicken Outfit auf der Kaiserwiese. In ihrer Premierensaison hat die Rugbyabteilung des TSV Nördlingen erstaunlich schnell die ersten Erfolge eingefahren.
Bild: RC Meteors

RC Meteors Nördlingen beim Turnier in Nürnberg auf dem dritten Platz. Das Team taktiert in der Gruppenphase und schlägt dann im „kleinen Finale“ zu

Der RC Meteors Nördlingen zeigte bei den Nürnberg 7s eine phasenweise beeindruckende Leistung und sicherte sich den insgesamt dritten Platz unter sechs teilnehmenden Mannschaften.

Am vergangenen Samstag fanden in Nürnberg die bayerischen Meisterschaften im ab 2016 in Rio olympischen 7er-Rugby statt. Da die Teilnehmerzahl jedoch auf nur acht Teams begrenzt war und die Rugbyabteilung des TSV 1861 Nördlingen in der harten Qualifikation scheiterte, musste man sich mit den Nürnberg 7s zufriedengeben. Doch auch beim Turnier der nichtqualifizierten Mannschaften, das auf dem Nebenfeld des Finalturniers um die Krone im bayerischen Rugby ausgespielt wurde, war das sechs Teams umfassende Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt.

Im ersten Gruppenspiel musste man sich mit dem TuS Fürstenfeldbruck auseinandersetzen. In der Vergangenheit konnte dieser Gegner – wenn auch knapp – immer die Oberhand behalten und die Nördlinger besiegen. Doch diesmal sollte es anders kommen. Nachdem man auf einen kompletten Kader von zwölf Spielern zurückgreifen konnte, wurde die Aufstellung von Spielertrainer Tobias Berber auf diesen Gegner perfekt angepasst. Der Gegner wurde bis zur Pause gut in Schach gehalten und müde gespielt. Mit Michael Aust und Michael Lemmermeyer kamen nach den ersten sieben Minuten dann zwei starke Spieler in die Partie, die die Verteidigungslinie der Fürstenfeldbrucker durchbrechen sollten. Dieser Plan ging auf und Michael Aust legte nach einer Strafe kurz vor dem gegnerischen Malfeld zum Versuch ab. Tobias Berber steuerte zwei weitere Versuche bei und erhöhte davon einen. Da der Gegner von der Amper jedoch nur zwei Versuche entgegenzusetzen hatte, konnte die Partie mit 17:12 zugunsten der Rieser entschieden werden.

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Im zweiten Spiel wartete dann die US-amerikanische Kasernenmannschaft „Rose Tower Titans“ aus Vilseck/Grafenwöhr auf die Meteors. Weil der Halbfinaleinzug nach dem Sieg im ersten Spiel schon so gut wie sicher zu sein schien, bekamen die insgesamt fünf Neulinge – darunter die Nachwuchsspieler Melvin Schmidt (17) und Rick Thienel (16) – vergleichsweise viele Einsatzminuten. Mit 0:38 wurde das Spiel dann auch folgerichtig deutlich verloren.

Im Halbfinale gegen den Tabellenersten der Parallelgruppe fiel die Niederlage dann noch deutlicher aus. Mit 0:55 musste man sich dem Zweitligisten Studentenstadt München geschlagen geben. Folglich gab es nach der Niederlage die Chance, im Spiel um den dritten Platz Revanche gegen die Amerikaner zu nehmen. Diese konnten im Gegensatz zur Partie in der Gruppenphase von Beginn an unter Druck gesetzt werden. Beim 24:5 waren es wie schon gegen Fürstenfeldbruck der Pfäfflinger Michael Aust und Spielertrainer Tobias Berber mit je zwei Versuchen, die für die Punkte sorgten. Die Freude war groß, als man schlussendlich sogar einen kleinen Pokal – den ersten in der Nördlinger Rugbygeschichte – mit ins Ries nehmen durfte.

Nach einer dreiwöchigen Sommerpause nehmen die Meteors dann schon bald die Vorbereitung zur Saison 2015/16 auf. Und das mit dem klaren Ziel vor Augen, nach der lehrreichen Premierensaison den ersten Verbandsligasieg im 15er-Rugby einzufahren. (tob)

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