Newsticker

"Der Winter wird schwer": Merkel verteidigt massive Kontaktbeschränkungen
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Lokalsport
  4. Wechingen feiert, Möttingen bangt

Rundenwettkampf

10.04.2015

Wechingen feiert, Möttingen bangt

Die Wechinger Ersatzschützin Katja Schröppel.
Bild: Eger

St. Georgschützen fallen noch auf den letzten Tabellenplatz zurück

Am letzten Schießtag der Saison 2014/15 hatten die Wörnitzschützen Wechingen II die erste Mannschaft von Frohsinn Binswangen zu Gast. Das Heimteam stand bereits als Meister der Bezirksliga Gruppe 7 fest und konnte so ohne Druck zum „Schaulaufen“ antreten.

In der Spitzenpaarung lag Andreas Buinger von Beginn an zurück. Er konnte sich zwar zwischenzeitlich etwas herankämpfen, doch am Ende musste er sich deutlich mit neun Zählern Rückstand geschlagen geben. Andreas Nagel auf Position zwei ging früh in Führung und erreichte mit konstanten Serien solide 381 Ringe, die sein Gegner, der gegen Ende des Wettkampfs einbrach, nicht toppen konnte. In Paarung drei lag Daniel Keiling nach der ersten Serie bereits mit zehn Ringen in Führung. Sein Kontrahent konnte seinen Rückstand zwar zwischenzeitlich etwas verkürzen, doch Keiling trumpfte mit einer 99er-Serie im Schlussspurt nochmals richtig auf und bestätigte seine Saisonbestleitung von 386 Ringen.

Auf der vierten Position trat für Wechingen die Ersatzschützin Katja Schröppel an. Mit 97 Ringen in der ersten Serie baute sie sich ein gutes Polster auf, sodass ihr Durchhänger bei den folgenden 20 Schuss nichts ausmachte. Auf der Zielgeraden demonstrierte Schröppel mit einer weiteren 97er-Serie ihre Klasse und holte letztlich mit drei Zählern Vorsprung ihren Einzelpunkt für Wechingen. Mit dem 3:1-Erfolg im letzten Wettkampf unterstrichen die Wörnitzschützen nochmals ihre Klasse und blicken nun gespannt dem Aufstiegskampf in die Bezirksoberliga entgegen.

Zum Saisonfinale empfingen die St. Georgschützen Möttingen die Burschelbergschützen aus Aretsried. Während der Gegner bereits als Meister der Bezirksoberliga Nord feststand, mussten die Möttinger gewinnen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen.

In sehr kameradschaftlicher Atmosphäre wurde der letzte Wettkampf begonnen. Im ersten Durchgang erkämpfte Anita Meyer mit acht Ringen Vorsprung ihren Punkt, während sich Michael Rommel knapp geschlagen geben musste. Der Grundstock für den Klassenerhalt schien mit einem Punkt im ersten Durchgang gelegt, doch waren nun Matthias Rommel und Marie-Luise Caesperlein zum Punktgewinn verpflichtet, da nur ein Sieg den St. Georgschützen den sicheren Klassenerhalt bescheren konnte. In der zweiten Runde zeigte Matthias Rommel auf der Poleposition mit 382 Ringen eine beachtliche Leistung, unterlag aber trotzdem knapp mit zwei Zählern. In Paarung drei konnte Marie-Luise Caesperlein nicht an ihre bisherige Saisonleistung anknüpfen, da sie den Stress ihres Studiums während des Wettkampfes nicht vollständig ausblenden konnte. Auch für Werner Rommel, der einen rabenschwarzen Tag erwischte, war nicht viel zu holen und so mussten sich die Möttinger am Ende mit 1:3 Einzelpunkten dem neuen Bezirksoberliga-Meister geschlagen geben.

Aufgrund der neuen Ligenstruktur bleibt noch Hoffnung

Mit einer gemeinsamen gemütlichen Brotzeit wurde die Wettkampfrunde abgeschlossen. Durch den Sieg von Wittislingen gegen Eppisburg rutschte Möttingen auf den sechsten Tabellenplatz und ist somit laut aktueller Ligaordnung Absteiger in die Bezirksliga. Da aber die 1. und 2. Bundesliga auf je zwölf Mannschaften aufgestockt werden und die Teams der unteren Ligen nachrücken, ist das letzte Wort um den Abstieg noch nicht gesprochen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren