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22.07.2010

Wenig Interesse an wichtigen Themen

Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung luden der Kreisverband des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) und die Kreisjugendleitung der Bayerischen Sportjugend (BSJ) die Vertreter der Sportvereine im Landkreis Donau-Ries in die Gastwirtschaft "Hofwirt" in Kaisheim ein. Themen der Veranstaltung waren "Zuwendungen des Freistaates Bayern zur Förderung des Sportstättenbaus" sowie die Vorstellung der Jugendleiter-Card (JuLeiCa), ein Ausweis für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit.

Kompetente Referenten

Der Kreisvorsitzende Hans Schneider begrüßte die Vereinsvertreter und hieß besonders die beiden Referenten Manfred Rosenberger und Thomas Krepkowski willkommen. Zum Schwerpunktthema der Veranstaltung "Förderung des Sportstättenbaus" konnte der zuständige Sachbearbeiter des BLSV Geschäftsstelle München, Manfred Rosenberger, zuständig für Finanzen/Staatsmittel, gewonnen werden.

Zu Beginn seines Vortrages ging Rosenberger auf die allgemeinen Fördervoraussetzungen ein, die für die Gewährung einer Förderung erfüllt sein müssen.

Wenig Interesse an wichtigen Themen

Einen großen Teil seines Vortrages widmete er der Frage: Was kann gefördert werden? Gefördert werden können Baumaßnahmen, gegliedert in Neubau, Umbau und Anbau. Als Beispiel nannte er hier (Kunst-) Rasenspielfelder, Reitplätze, Trainingsbeleuchtungen, Ballfangzäune, Turnhallen, Vereinsheime und Beachvolleyballplätze, außerdem Sanierungsmaßnahmen von Sportstätten und Vereinsheimen. Auch der Erwerb von Grundstücken und Objekten fällt unter die Förderung des Freistaates Bayern. Ein weiterer Komplex seines Vortrages war der Förderumfang, den er an einem Rechenbeispiel den Anwesenden erläuterte.

Das komplette Antragsverfahren

Zum Abschluss zeigte er das Antragsverfahren vom Vorantrag bis zur Auszahlung auf. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass Maßnahmen, die vor Antragstellung begonnen wurden, nicht in die Förderung einbezogen werden können.

Im zweiten Sachvortrag stellte Thomas Krepkowski vom Kreisjugendring die Jugendleiter-Card (JuLeiCa) vor. Die Jugendleiter-Card soll ehrenamtlichen Jugendleiter/innen gegenüber Eltern, Behörden und anderen Stellen zur Legitimation dienen. Mit der JuLeiCa bekommen die Jugendleiter nicht nur eine Menge Infos rund um die Jugendarbeit, sondern auch eine Liste mit den aktuell gültigen Vergünstigungen, die es mit der JuLeiCa gibt. Er gab einen Überblick über das Antragsverfahren und nannte die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um die Jugendleiter-Card zu erhalten.

Dank für wichtige Informationen

Zum Abschluss dankte Hans Schneider den beiden Referenten für ihre sachkundigen und informativen Vorträge und bedankte sich bei den Vereinsvertretern für ihr Kommen. Verwundert zeigten sich die Veranstalter über die im Verhältnis zur Zahl der Eingeladenen geringe Teilnahme, handelte es sich doch bei den angebotenen Referaten um Themen, die für die Sportvereine hilfreich und interessant gewesen wären. (pm)

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