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Basketball

19.10.2019

Wer fliegt höher, Engel oder Eisvögel?

Angels-Centerin Luisa Geiselsöder (rechts) mit ihrem Spezialwurf, dem Hakenwurf mit der linken Hand. Die 19-Jährige spielt bislang offensiv eine überragende Saison.
Bild: Martin Fürleger

Xcyde Angels erwarten im zweiten Heimspiel am Sonntag den USC Freiburg.

Neues (Heim-)Spiel, neues Glück. Nachdem es mit dem Überraschungssieg gegen Keltern nicht geklappt hat, möchten die Xcyde Angels im zweiten Anlauf die Punkte vor eigenem Publikum abgreifen. Die gute Position in der Tabelle verdankt man bisher nämlich ausschließlich der makellosen Auswärtsbilanz. Das Team, das bei dem Plan der Nördlinger natürlich ein Wörtchen mitreden will, sind die Eisvögel USC Freiburg, die man am Sonntag im Ries empfängt.

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Der Saisonauftakt lief für die Gäste zwar nicht überragend, aber immerhin passabel. Nach dem Eröffnungssieg gegen Halle konnten sie im Pokal souverän in die nächste Runde einziehen. Anschließend folgten dann zwei Niederlagen. Mit Keltern und Hannover, beides auswärts, hatten die Eisvögel allerdings kein leichtes Startprogramm, sind es doch diese beiden Teams, die sich mit den Angels die Tabellenspitze teilen.

Dabei mussten die Verantwortlichen des USC nach einem guten fünften Platz und dem Erreichen des Top Four im letzten Jahr den Abgang aller Profispielerinnen kompensieren, darunter auch ihre beste Werferin Kristen Gaffney. Von der Stammtruppe der Eisvögel sind lediglich Sara Kranzhöfer sowie Luana Rodefeld geblieben. Letztere organisiert den Aufbau ihres Teams und beweist trotz ihrer erst 21 Jahre schon eine hervorragende Spielübersicht. Unterstützt wird sie in dieser Saison von der ebenfalls sehr jungen Italienerin Jessica Genco. Drei weitere Neuverpflichtungen kommen allesamt aus den USA und konnten in den ersten Spielen auf ganzer Linie überzeugen. Top-Scorerin ist bisher Samantha Fuehring, die zudem eine ausgezeichnete Verteidigerin ist. Damit passt sie ausgezeichnet zur Philosophie der Freiburger, die versuche, ihre Gegner durch aggressive Defense aus dem Konzept zu bringen. Der Rest des Kaders wird durch Nachwuchstalente aufgefüllt, die teilweise auch in der WNBL aktiv sind. Damit ähneln die Eisvögel durchaus der Konzeption der Angels, wo auch junge deutsche Spielerinnen gefördert werden und tragende Rollen spielen.

Ob sich die Strategie von Trainerin Hanna Ballhaus bewährt, wird sich am Wochenende zeigen. Fest steht, dass dem USC nichts geschenkt wird. Denn das Ziel der Rieserinnen ist klar definiert: Erst den Eisvögeln zeigen, wer der Herr im Haus ist und dann zusammen mit dem Nördlinger Publikum den ersten Heimsieg der neuen Saison feiern. Die treuen Fans der Angels sollten sich also am Sonntagnachmittag zur gewohnten Zeit um 16 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle einfinden. Zeitgleich wird übrigens in Osnabrück die dritte Pokalrunde ausgelost; auch die Angels sind noch im „Topf“ und hoffen auf eine lösbare Aufgabe, am besten natürlich in eigener Halle.

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