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Volleyball

19.11.2019

Wieder ein Sechs-Punkte-Spieltag

„Wieder drei Punkte mehr auf dem Konto“ signalisieren die Volleyballerinnen des FSV Marktoffingen II mit Trainerin Theresa Mezger (hinten in der Mitte).
Foto: Carina Willig

Der FSV Marktoffingen I landet gegen Abensberg den fünften glatten Sieg in der fünften Begegnung. Die zweite Mannschaft beweist in München erneut, dass sie ebenfalls bayernliga-tauglich ist

Fünftes Spiel, zum fünften Mal ein Dreier: Die Damen 1 des FSV Marktoffingen ließen sich auch von einer vierwöchigen Spielpause nicht aus dem Rhythmus bringen und setzten mit 3:0 gegen den TSV Abensberg ihre Siegesserie fort.

Der TSV Abensberg war in Marktoffingen noch gut in Erinnerung, hatte er doch vor einer Woche gegen die FSV-Zweite mit einer starken Energieleistung nach Rückstand noch alle drei Punkte mit an die Donau genommen. Man war im Ries also eingestellt auf die Kampfkraft und Abwehrstärke dieses Gegners, der vor einem Jahr noch zur Spitze in der Bayernliga Nord zählte. Genauso war auch der Start in die Partie. Abensberg fischte beinahe alle Bälle aus dem Feld und griff rotzfrech an. Bis zum 9:10 lagen die Gäste immer knapp in Front. Dann stellten Milena Bergdolt mit Aufschlägen bis zum 14:10 und Lisa Müller mit derselben Technik bis zum 22:13 die Weichen auf Sieg. Dabei kam Maria Altenburger, die wegen ihrer konstant starken Angriffsleistung über das gesamte Spiel zum MVP gewählt wurde, immer mehr auf Touren. Mit 25:14 ging der Satz fast etwas zu deutlich an den FSV.

Abensberg zeigte sich keineswegs geschockt und hielt weiter munter dagegen. So konnte sich der FSV in einer eigentlich druckvollen Phase nicht absetzen. Beim 18:17 und 20:18 gingen die Gäste sogar erfolgversprechend in Führung. Die FSV-Damen blieben ruhig und nahmen den offenen Schlagabtausch bis zum 20:22 an. Dann zauberte Kristin Löfflad fünf Aufschläge der Sonderklasse aus dem Sprung bzw. aus der Hand und ihr FSV führte durch ein 25:22 mit 2:0. Mit dieser Führung in der Hinterhand hatte der FSV die notwendige Sicherheit, um die Bemühungen des immer noch klasse abwehrenden und mutig angreifenden Gegners in den folgenden Spielzügen zur rechten Zeit zu kontern. Abensberg blieb noch bis zur Mitte des Satzes dran (11:11), musste in der Folge aber den FSV davonziehen lassen, weil Theresa Wizinger mit fünf wirkungsvollen Aufschlagsvarianten die Gästeannahme auseinandernahm (16:11). Damit war der Weg zum fünften Dreier in Folge frei (25:22).

Am kommenden Wochenende müssen die FSV-Damen in die Nähe von Passau, wo am Samstag und Sonntag gegen Bad Griesbach und Tiefenbach zwei harte Proben auf dem Programm stehen.

FSV I Theresa Wizinger, Marie Deißler, Simone Klaus, Kathi Neuner, Steffi Stimpfle, Kristin Löfflad, Jasmin Beyerle, Milena Bergdolt, Lisa Müller, Maria Altenburger, Melli Dauser, Eva-Maria Schröter.

Auch die zweite Mannschaft des FSV konnte am Wochenende drei Punkte gegen den VC DJK München-Ost-Herrsching II ergattern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Satz fand die FSV-Zweite langsam ins Spiel und steigerte ihre Leistung. Trotz druckvoller Aufschläge und gefährlicher Angriffe konnte sie diesen Durchgang jedoch nicht mehr für sich entscheiden und verlor ihn mit 19:25. Mit gewonnenem Selbstbewusstsein starteten die Rieserinnen in den nächsten Durchgang. Einen wichtigen Grundstein legte im zweiten Satz unter anderem Anna-Maria Stelzle mit ihrer starken Abwehr. Nun konnte auch Marlene Klaus ihre Angreifer variabler einsetzen und lenkte geschickt das Spiel. Die Gegenangriffe des VC DJK München-Ost-Herrsching II wurden durch einen lückenlosen Block im Zaum gehalten. So ging der zweite Satz mit ebenfalls 25:19 an den FSV.

Den dritten Satz eröffnete Antonia Leberle mit einer bärenstarken Aufschlagsserie. Nach einer 8:1- Führung waren die FSV-Spielerinnen nicht mehr aufzuhalten. Spannende Ballwechsel wurden den Zuschauern in München geboten, die die FSV-Zweite fast immer für sich entschied. Leonie Gabler baute mit einer weiteren Aufschlagsserie die klare Führung aus. Letztlich ging der dritte Satz mit 25:8 sehr deutlich an die FSV-lerinnen. Auch im letzten Satz startete der FSV nochmals durch. Der Gegner wollte sich jedoch nicht so leicht geschlagen geben, kam aus seinem Tief wieder heraus und setzte die Gäste unter Druck. Mit knallharten Angriffen von Laura Geiß und Sandra Hirsch baute der FSV den Vorsprung aus. Als dann noch Cindy Helmschrott mit einer stabilen Aufschlagsserie zum Zug kam, war der Satzgewinn mit 25:19 sicher und damit gingen drei wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt ins Ries. (jw/cw)

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