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Fußball

09.07.2020

Würzburgs Erfolgstrainer ist im Ries bestens bekannt

Michael Schiele hat allen Grund zum Jubel: Mit den Würzburger Kickers ist er in die 2. Bundesliga aufgestiegen – sein bislang größter Erfolg als Trainer.
Bild: Klaus Jais

Michael Schiele war in seiner Jugend und eine Saison im Herrenbereich in Nördlingen. Nun feierte er seinen größten Triumph

Fabio Kaufmann, Dave Gnaase, Daniel Hägele und der Trainer: Vier Ostälbler feiern mit den Würzburger Kickers. Erst dank eines Elfmeters in der Nachspielzeit haben die Würzburger Kickers den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Bis dahin lag das Team von Trainer Michael Schiele mit 1:2 gegen Halle zurück. Das 2:2 reichte dann, um den FC Ingolstadt zurück auf Platz drei zu drängen. Vier Jahre nach dem Aufstieg unter Bernd Hollerbach in die 2. Liga gehören die Kickers in der Saison 2020/21 wieder zum 18er-Feld im Bundesliga-Unterhaus. Dank einer starken Rückrunde – zur Halbzeit lagen die Mainfranken mit knapp negativer Bilanz (8/2/9) noch auf Rang zwölf – geht es also wieder mal hoch mit dem FWK, der den Erfolg am letzten Spieltag einer verrückten Drittliga-Saison in dramatischer Manier sicherstellte.

Im Oktober 2017 zum Cheftrainer befördert

Trainer Michael Schiele darf sich den Erfolg ans Revers heften. Der 42-Jährige, der in Dorfmerkingen wohnt und dessen Vertrag sich durch den Aufstieg wohl automatisch verlängert, feiert den größten Erfolg in seiner bisherigen Trainer-Karriere, die ihn nach Co-Trainer-Stationen in Aalen und Fürth 2017 nach Würzburg führte. Dort rückte er nach der Entlassung von Stephan Schmidt im Oktober 2017 zum Chef auf. Schiele war einer von 25 Absolventen des 63. Fußballlehrer-Lehrgangs an der Hennes-Weisweiler-Akademie. Zum Abschluss eines Kurses erhielt er im März 2017 die Fußballlehrer-Lizenz, die gleichbedeutend mit der UEFA-Pro-Lizenz ist. Bekannteste Absolventen waren Heiko Gerber (VfB Stuttgart), André Hofschneider (1. FC Union Berlin), Stefan Leitl (FC Ingolstadt) und Timo Rost (Energie Cottbus).

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Der in Heidenheim geborene Schiele begann das Fußballspielen beim FC Dunstelkingen. Er wechselte dann im älteren B-Junioren-Jahrgang zum TSV Nördlingen. Sein größter sportlicher Erfolg im Jugendbereich war ein Sieg über den FC Bayern München und die Meisterschaft mit den A-Junioren.

Beim TSV spielte er 1996/97 im Herrenbereich in der damaligen Landesliga Süd. In seinem Team waren unter anderen Torwart Woldemar Ortelli, Alexander Hof, Thomas Kotter, Gerhard Schwarz, Dieter Schuster, Andreas Schröter, Heiko Wick und Markus Schildenberger. Nach dem Abstieg in die Bezirksoberliga verließen einige Spieler den TSV Nördlingen, darunter auch Wick und Schiele, die sich dem VfR Aalen anschlossen. (jais)

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