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Basketball

20.03.2009

Zukunft der Giants bleibt weiter ungewiss

Die Play-Offs vor Augen, den drohenden Abstieg im Rücken und große finanzielle Sorgen im Kopf - die Lage bei den Nördlinger Giants ist verzwickt. Und jetzt kommt auch noch der Tabellenführer ins Ries.

Von Michael Böhm

Nördlingen. Die Play-Offs vor Augen, den drohenden Abstieg im Rücken und große finanzielle Sorgen im Kopf - die Lage bei den Nördlinger Giants ist verzwickt. Neun Spieltage vor Saisonende trennen den Basketball-Bundesligisten sechs Punkte nach oben von den Play-Offs, sechs Punkte nach unten von den Abstiegsrängen. Heute Abend kommt der Tabellenführer aus Oldenburg ins Ries (19.30 Uhr, Hermann-Keßler-Halle in Nördlingen).

Vielmehr als die sportliche Situation bringt derzeit jedoch die finanzielle Lage die Verantwortlichen des Aufsteigers ins Grübeln. Den Giants fehlt seit Beginn der Saison ein Hauptsponsor, was im Laufe der vergangenen Monate zu einem großen Loch im Etat geführt. 60 000 Euro fehlen dem Klub aktuell noch, um am Ende der Saison nicht mit einem Minus das Debüt in der Bundesliga (BBL) zu beenden.

"Wir sind auch nur ein Wirtschaftsunternehmen. Jeder kann sich ausmalen, was ein Minus für Folgen haben würde", sagt Giants-Manager Jürgen Kohl. Sprich: Kommt das Geld nicht zusammen, steht ein weiteres Jahr der Nördlinger in der Bundesliga auf der Kippe.

Zukunft der Giants bleibt weiter ungewiss

Ein Hoffnungsschimmer Kohls sind die Zuschauer. 3000 passen in die Halle, im Schnitt wollen aber nur rund 2400 die Giant sehen. "Jetzt muss endlich ein Signal aus der Bevölkerung kommen, dass auch im nächsten Jahr BBL-Basketball in der Region geboten werden soll", sagt Kohl und hofft auf einen Schwung mehr Zuschauer.

Ein guter Zeitpunkt dafür wäre schon heute Abend, wenn der Bundesliga-Spitzenreiter aus Oldenburg zu Gast ist. Gerade nach der deutlichen Pleite gegen Frankfurt ist die Mannschaft von Trainer Andreas Wagner hoch motiviert: "Man hat den Spielern angemerkt, wie sehr sie die Niederlage genervt hat. Wir hatten eine der besten Trainingswochen der ganzen Saison", freute sich Wagner nach dem Abschlusstraining am Freitag und gab die Marschroute vor: "Wir werden auf jeden Fall 110 Prozent geben."

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