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Fußball-Bezirksliga Nord

24.11.2018

Zum Jahresabschluss geht’s gegen die Top-Teams

Michael Meir wird an diesem Wochenende vermutlich im Bayernliga-Kader des TSV Nördlingen stehen.
Bild: Aumiller

Die TSV-Zweite muss nach Bubesheim, Holzkirchen nach Gersthofen. Für beide wird’s schwer

SC Bubesheim – TSV Nördlingen II (Sa. 14 Uhr). – Zum Jahresabschluss haben die Rieser nochmals einen dicken Brocken zu bewältigen, denn Bubesheim rangiert nicht nur auf Rang zwei, sondern ist auch die Bezirksliga-Mannschaft der Stunde. Nicht weniger als vier Siege am Stück, darunter zuletzt sogar ein 2:1-Erfolg bei Tabellenführer Ehekirchen, sind die Bilanz des früheren Landesligisten. „Darum sind wir klarer Außenseiter und haben nichts zu verlieren“, sagt Trainer Andreas Langer. Zwar wolle man es dem Aufstiegsaspiranten so schwer wie möglich machen, „aber Bubesheim ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit vielen guten Einzelspielern, die bereits höherklassig agierten“, weiß Langer. Besonderes Augenmerk gelte es auf den Sturm mit Torjäger Hakan Polat (19 Treffer) und Esse „Franz“ Akpaloo zu richten. Aber auch im Mittelfeld spielen gefährliche Leute mit Spielertrainer Marvin Länge (zehn Torvorlagen) oder Julian Schmid (7 Treffer).

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Langer hat aufgrund der vielen Verletzten immer noch einen sehr kleinen Kader zur Verfügung, dazu komme, dass die Bayernliga-Elf zeitgleich bei Schwaben Augsburg spiele. Deswegen werden wohl ein bis zwei Spieler von der Reserve abgezogen. Höchstwahrscheinlich dabei ist Torjäger Michi Meir, „der sich das auch vollauf verdient hat“, so der Coach. Unter der Woche krank waren Moritz Taglieber und Max Hintermeier, und angeschlagen sind Chris Böhm (Wade). Auf jeden Fall stoßen Daniel Kienle (nach Rot-Sperre) und Julian Wüstner (nach Trainer-Lehrgang) wieder zum Kader.

TSV Gersthofen – SV Holzkirchen (Sa. 15 Uhr). –Zuletzt verloren die Rieser das wichtige Spiel gegen Adelzhausen, wobei der gefürchtete Dominik Müller den Unterschied ausmachte. „Er legte ein Tor auf und machte zwei Tore selber“, so SVH-Trainer Sener Sahin. Dennoch hätten die Gäste verdient gewonnen, „denn sie waren aggressiver und wussten, um was es geht“, sagt Sahin, und: „So einen Gegner kann man nur mit der richtigen Einstellung besiegen.“ Aber einige Akteure würden derzeit nach dem Motto „das wird schon irgendwie“ spielen.

Gegen Gersthofen habe man in der Vorrunde sehr gut mitgehalten und erst nach 70 Minuten das 1:0 kassiert. Der letztjährige Vizemeister steht derzeit auf Rang drei, darum könne man zu ihm mit breiter Brust fahren, weil man dort nichts zu verlieren habe. Zusätzlich zu den fünf Verletzten werden am Samstag allerdings auch noch Markus Schneider, Thomas Rau und Tuncay Havur aus privaten Gründen fehlen. „Wir haben versucht, das Spiel auf Freitag oder Sonntag zu verlegen, aber Gersthofen hat nicht mitgemacht“, bedauert Sahin. Jetzt müsse man nahezu eine ganze Mannschaft ersetzen. „Wir sind froh, dass die diesjährige Saison zu Ende geht und wir unsere Akkus aufladen können“, so der Trainer. Im neuen Jahr komme man auf jeden Fall stärker zurück, um weiter hart am Saisonziel Klassenerhalt zu arbeiten. Gersthofen hat nach der 0:4-Auftaktniederlage in Nördlingen sieben von neun Spielen gewonnen und derzeit auf Bubesheim sechs und auf Ehekirchen neun Punkte Rückstand. Nichtsdestotrotz gehört der frühere Bayernligist zu den Top-Teams der Liga. In den Wochen danach agierte man allerdings auch wieder wechselhaft und verlor fünf von neun Partien, so zuletzt auch das Derby beim Fünften Meitingen mit 1:2.

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