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Basketball

05.01.2019

Zum großen Sprung fehlt nur noch ein Sieg

Angels-Flügelspielerin Sami Hill ist immer für eine artistische Einlage gut. Solche Kunstwürfe werden am Sonntag wohl auch nötig sein, wenn man im Pokal-Viertelfinale gegen den Herner TC bestehen will.
Bild: Jochen Aumann

Xcyde Angels erwarten am Sonntag im Pokal-Viertelfinale den Herner TC. Der Lieblingsgegner ist das nicht gerade

Am Sonntag um 14 Uhr bietet sich für die Xcyde Angels die Chance, endlich wieder einmal ins Top Four des DBBL-Pokals einzuziehen. Während der Start in die Rückrunde der DBBL noch eine Woche auf sich warten lässt, steigt für einige Mannschaften schon an diesem Wochenende die erste Partie des Jahres 2019. Die Rede ist von den verbliebenen acht Teams im Pokal, die das Viertelfinale austragen. Da auch die Angels darunter sind, dürfen sich die Nördlinger Basketballfans auf ein spannendes Match um den Einzug ins Top Four freuen.

Gegner ist der Herner TC, mit dem man in jüngster Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht hat. Nachdem man im Vorjahr kurz und schmerzvoll von eben diesem Verein aus den Playoffs katapultiert wurde und auch im normalen Ligabetrieb keine Punkte gewinnen konnte, wurde es auch in dieser Saison nicht besser. Die Begegnung in der Hinrunde, für die man ins ferne Ruhrgebiet reiste, ging mit 82:47 überaus deutlich an den Kontrahenten aus Nordrhein-Westfalen. Es war die höchste Angels-Niederlage im bisherigen Saisonverlauf.

Mit diesem Sieg konnte der Turnclub seinen hervorragenden Start in die Saison bestätigen. Zur Halbzeit liegen sie mit nur einem einzigen Punktverlust gegen den Ligaprimus Marburg auf Platz zwei der Tabelle und damit auf Meisterschaftskurs. Auch in Runde drei des Pokals setzten sie diesen Trend fort und fegten den Zweitligisten Jahn München ohne jede Chance vom Parkett. Dass man auf Nördlinger Seite gegen die Bergischen Löwen schon etwas mehr zu kämpfen hatte, ist allgemein bekannt, aber auch nicht verwunderlich. Selbstredend also, dass die Angels am Sonntag als Außenseiter in die Heimpartie gehen werden.

Bei der desaströsen Niederlage Ende Oktober bereitete vor allem die vom College gewechselte US-Amerikanerin Jordan Frericks große Probleme. Die 23-jährige Topscorerin der Herner Mannschaft stellte sich als äußerst reboundstark heraus und war für die Angels teilweise nicht zu stoppen. Auch Kapitän Emina Karic konnte ihre Erfahrung immer wieder einbringen und zeigte, dass sie in ihrer Rolle durchaus Verantwortung für ihr Team übernehmen kann. Die holländische Fraktion aus Herne punktete ebenfalls fleißig und so wurde die Partie zu einer Demonstration der Klasse und Tiefe des Herner Kaders.

Bleibt zu hoffen, dass die Nördlingerinnen sich selbst zutrauen, dem hohen Favoriten ein Bein zu stellen. Alle Spielerinnen sind hoch motiviert und haben die ebenso überraschende wie bittere Weihnachtsbotschaft aus Kanada verarbeitet. Ob Neuzugang Danielle McCray spielen darf und – wenn ja – was sie zuwege bringt, ist die große Überraschung für Fans und Gegner.

Beginn ist am Sonntag zu ungewohnter Zeit: 14 Uhr

Möglicherweise kann man die Chance auf einen Sieg – und sei sie noch so klein – sogar nutzen und mit einem Sensationsergebnis ins Halbfinale einziehen. Fest steht, dass die Rieserinnen bei ihrer ersten Partie im neuen Jahr ohne Druck aufspielen können. Es gibt also nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen für die Angels, wenn am Sonntag um 14 Uhr das Pokalspiel vor eigenem Publikum in der Hermann-Keßler-Halle startet.

Die Angels weisen darauf hin, dass nach den DBBL-Regularien die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern zwischen den Teams geteilt werden. Deshalb haben Dauerkarten keine Gültigkeit.

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