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Basketball

12.11.2020

Zwei Angels sollen das deutsche Nationalteam voranbringen

Ein ehemaliger Angel und ein Angels-Neuzugang im Trikot der deutschen Nationalmannschaft: Luisa Geiselsöder (links) und Anneke Schlüter.
Bild: Basketball-Bund

Plus Luisa Geiselsöder und Anneke Schlüter stehen im Nationalmannschafts-Kader für die EM-Qualifikation. Diese Woche finden zwei Spiele statt.

Eine ehemalige und eine aktuelle Spielerin der XCYDE Angels Nördlingen sollen dazu beitragen, dass die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Frauen wieder den Anschluss an die internationale Spitze findet. Der nächste Schritt dorthin könnte bereits in dieser Woche gemacht werden, wenn in Riga/Lettland die beiden EM-Qualifkationsspiele gegen den Gastgeber (Donnerstagabend) und Nordmazedonien (am Samstag, das Hinspiel gegen diesen Gegner fand übrigens im November 2019 in Nördlingen statt) erfolgreich absolviert werden. Im für diese wichtigen Aufgaben nominierten 14er-Kader dabei sind Luisa Geiselsöder, die in dieser Saison nach vier erfolgreichen Jahren in Nördlingen beim französischen Erstligisten Landerneau Bretagne Basket auf Korbjagd geht, und Angels-Neuzugang Anneke Schlüter.

Gleich zwei Gruppen tragen in der lettischen Hauptstadt ihre anstehenden EM-Qualifikationsspiele in einer „Bubble“ (Blase) aus, deshalb befinden sich acht Teams im AC Hotel by Marriott Riga: Tschechische Republik, Dänemark, Italien und Rumänien in Gruppe D sowie Lettland, Kroatien, Nordmazedonien und Deutschland in Gruppe I. Jedes Team belegt einen kompletten Flur ohne Kontakt zu den gegnerischen Teams, es herrscht überall Maskenpflicht. Jeden Morgen misst die deutsche Team-Ärztin Vanessa Sturm die Körpertemperaturen der gesamten Delegation. An den ersten Tagen gab es keinerlei Beanstandungen, der Höchstwert lag bei 36,6 Grad.

Neuer Bundestrainer aus den USA

Eine kurze, aber sehr eindringliche Ansprache hielt der neue Cheftrainer Walt Hopkins vor dem ersten Training. Er appellierte an alle Spielerinnen, dass jede einzelne Aktion, jedes Training, einfach alles vor den Spielen mit voller Energie und Konzentration durchgeführt werden müsse. Man solle die Spiele wie ein „World Cup Final“ angehen, nur dann werde man auch erfolgreich sein. „Communication“ ist das Stichwort, das immer wieder fällt und das den Unterschied ausmachen kann.

Hopkins’ typisch amerikanische Art des Coachens kennt Anneke Schlüter aus ihrer Zeit am US-College und schätzt sie: „Die Energie, die er ausstrahlt, bringt uns als Team voran“, glaubt die 25-Jährige, die sich bei ihrem Debüt in der Frauen-Nationalmannschaft nicht verstecken möchte: „Ich will zeigen, was ich kann.“ (mit pm)

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