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Basketball

27.10.2020

Zwischenspurt nach der Halbzeit

Schwerstarbeit in der Verteidigung beim 92:73-Sieg gegen Dachau (von links): Filip Kamenov, Philipp Steinmeyer, Robin Seeberger, Bene Schwarzenberger.
Bild: TSV

Nördlingens Regionalliga-Korbjäger verteidigen in Dachau die Tabellenführung

Durch den 92:73-Sieg bei den Dachau Spurs blieben die Basketballer des TSV Nördlingen auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen und verteidigten die Tabellenführung in der 2. Regionalliga. Nach einem offenen Schlagabtausch in der ersten Hälfte entschieden ein 18:0-Lauf und konzentrierte Verteidigung der Rieser die Partie nach dem Seitenwechsel.

Nach einem ausgeglichenen Beginn (7:7, 4. Minute), setzten sich die Gäste durch einen 13:4-Lauf erstmals ab (11:20, 7.). Ungewohnte Schwächen in der Verteidigung ermöglichten den oberbayerischen Hausherren zum Ende des ersten Viertels jedoch viele offene Würfe und binnen drei Minuten satte 14 Punkte. Da die Rieser ihr offensives Visier jedoch ebenfalls gut eingestellt hatten, ging es mit einer 32:28-Führung in den zweiten Spielabschnitt. Doch auch in diesem Viertel fand TSV-Trainer Sebastian Moll zunächst keine Mittel, um seine Spieler in der Verteidigung anzustacheln. Das Spiel blieb spannend (37:40, 15.), bis Bene Schwarzenberger Verantwortung übernahm: Durch Druck auf den Aufbauspieler störte er den Angriffsrhythmus der Dachauer, stellte deren Verteidigung mit seiner Geschwindigkeit vor große Probleme und erzielte sechs Punkte in Folge. Auch Philipp Steinmeyer zeigte seine Kernkompetenz, klaute den Dachauern mehrmals den Ball und setzte zudem Center Jan Schmalfeld schön in Szene. Mit einer 55:43-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Während die offensiven Mechanismen trotz der noch jungen Saison bereits stimmten und jeder Spieler selbstbewusst zum Abschluss kam, haderten die Trainer mit den ungewohnten Schwächen in der Verteidigung. In der Kabine nahm sich Co-Trainer Mohammed Hajjar als Experte dieser Aufgabe an und versuchte, die richtigen Anpassungen zu finden. Der Erfolg der Ansprache des neuen hauptamtlichen Trainers zeigte eine beeindruckende Wirkung: Die Rieser spielten sich in einen regelrechten Rausch und erlaubten den Dachauern sechs Minuten lang keinen einzigen Zähler. Im Angriff wurde toller Teambasketball praktiziert, sodass jeder der fünf Spieler auf dem Feld zu Punkten kam. Dabei stach insbesondere Jojo Steinmeyer raus, der mit acht Punkten in wenigen Minuten seine tolle Trainingsleistung bestätigte (43:71, 27.). In den letzten Minuten konnte Dachau zwar noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, am Ende stand jedoch ein souveräner 92:73-Sieg des alten und neuen Spitzenreiters.

Im nächsten Heimspiel treffen die Nördlinger am kommenden Samstag auf die DJK Sportbund München. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage im Landkreis werden nur 50 Zuschauer zugelassen. Dieses Zuschauer-Kontingent ist ausschließlich für Dauerkartenbesitzer vorgesehen und kann über das Ticket-Portal vivenu.com abgerufen werden. (smo)

TSV Nördlingen Filip Kamenov 17 Punkte (2 Dreier), J.J. Cratit 21 (2), Johannes Steinmeyer 8 (2), Bene Schwarzenberger 12, Julius Kluger 4, Max Scherer 6, Philipp Steinmeyer 6, Robin Seeberger 14, Tobias Mussgnug, Jan Schmalfeld 4

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