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Bundesärztekammer

Alle Artikel, Hintergründe und Fakten.

Ein Altenpfleger hält in einem Pflegeheim die Hand einer Frau. Foto: Sebastian Kahnert
Kranke und Ärzte wehren sich

Verfassungsrichter: Es gibt ein Grundrecht auf Selbsttötung

Darf professionelle Hilfe beim Suizid vom Staat verboten werden? Tag zwei der Karlsruher Verhandlung zeigt überdeutlich: Der Senat sieht den neuen Paragrafen 217 im Strafgesetzbuch sehr kritisch.

Die meisten Beschwerden gab es nach Behandlungen von Knie- und Hüftgelenksarthrosen, Oberschenkelbrüchen und Bandscheibenschäden. Foto: Sven Hoppe
1499 Fälle im vergangenen Jahr

Ärzte-Statistik: Leichter Rückgang bei Behandlungsfehlern

Dass Medizinern etwas Gravierendes misslingt, ist relativ selten. Doch die Folgen für die Patienten können beträchtlich sein. Die Ärzte legen neue Zahlen dazu vor - komplette amtliche Daten gibt es nicht.

Zu einem Behandlungsfehler kann es an verschiedenen Stellen kommen: nicht nur bei der Therapie oder Operation, sondern auch schon im Aufklärungsgespräch. Foto: Marijan Murat
Gesundheit

Ärzte-Statistik: Leichter Rückgang bei Behandlungsfehlern

Die Zahl der festgestellten Behandlungsfehler hat sich von 1783 im Jahr 2017 auf 1499 verringert. Das zeigt eine Statistik der Bundesärztekammer.

Die schwierige Frage, ob Ärzte für künstlich verlängertes Leiden am Lebensende finanziell geradestehen müssen, beschäftigte den Bundesgerichtshof. Foto: Fabian Sommer/Archiv
Beispielloses BGH-Urteil

Kein Schadenersatz für künstlich hinausgezögerten Tod

Ein dementer Mann liegt die letzten Jahre bewegungsunfähig im Bett, nur eine Magensonde zögert den Tod hinaus. Der Arzt habe ihn sinnlos leiden lassen, meint der Sohn - und strengt einen beispiellosen Schmerzensgeld-Prozess an. Aber der BGH will nicht Gott spielen.

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Medizin

Zahlt die Kasse bald den Bluttest auf Downsyndrom?

Es gibt eine Empfehlung bei Risiko-Schwangerschaften. Warum Kritiker davor warnen

Bluttest zur Feststellung von Trisomie 21 Derzeit entscheiden sich etwa zehn Prozent der Frauen, die mit einem Kind mit Down-Syndrom schwanger sind, für das Baby. 90 Prozent der Kinder kommen nicht zur Welt. Foto: Tobias Kleinschmidt/Symbol
Verfahren eingeleitet

Bluttest auf Down-Syndrom als Kassenleistung steht bevor

Bei Risikoschwangerschaften könnten Ungeborene künftig auf Kosten der Krankenkassen per Bluttest auf Down-Syndrom untersucht werden.

Um im Notfall Informationen zum Gesundheitszustand des Patienten zu erfahren, ist der Partner mit einer Patientenverfügung und einer zusätzliche Vorsorgevollmacht auf der sicheren Seite. Foto: Monique Wüstenhagen
Ohne Trauschein

So gibt es im Notfall Auskunft vom Arzt

Für viele ist es der Alptraum schlechthin: Ein geliebter Mensch liegt nach einem Notfall im Krankenhaus. Nichts wünscht man sich jetzt sehnlicher als endlich zu wissen, wie es weitergeht. Doch der Arzt schweigt. Wen darf er über den Zustand des Patienten informieren?

Die meisten Beschwerden betrafen Behandlungen bei Chirurgen, Zahnärzten und Allgemeinärzten. Foto: Malte Christians
Techniker Krankenkasse

Mehr Beschwerden wegen möglicher Behandlungsfehler

Bei der Techniker Krankenkasse (TK) sind deutlich mehr Beschwerden wegen möglicher Behandlungsfehler eingegangen.

Ein Arztkoffer der Alpha-Ärzte für ihre Hausbesuche. Die Firma ist deutschlandweit die erste, die ärztliche Hausbesuche anbietet. Foto: Frank Rumpenhorst
Hausbesuche

Zahlen, wenn der Arzt kommt

Hausärzte machen nur noch selten Hausbesuche. Private Unternehmen haben diese Lücke erkannt. Eine Firma aus Frankfurt will bundesweit Ärzte zu den Patienten nach Hause schicken. Das stößt auf Widerstand.

Blutkonserve
Blutspende

Warum ein Augsburger Blut spendet – obwohl es ihm verboten ist

Plus Um Blut spenden zu dürfen, müssen homo- und bisexuelle Männer ein Jahr auf Sex verzichten. Marius setzt sich darüber hinweg. Gefährdet er Menschen?