DLRG
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Foto: Mohssen Assanimoghaddam, dpa

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V., auch DLRG genannt, ist eine Wasserrettungs- und Nothilfeorganisation. Die gemeinnützige und selbstständige Organisation arbeitet ehrenamtlich und mit freiwilligen Helfer. Mit rund 1,6 Millionen Mitgliedern und Förderern ist die DLRG die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Das Markenzeichen der DLRG ist der aufs Wasser spähende Adler, der ebenfalls auf dem Logo der Organisation zu sehen ist.

Seit Beginn an hat die DLRG rund 22,7 Millionen Schwimmprüfungen und fast fünf Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. Die ehrenamtlichen Helfer leisten pro Jahr fast 10,2 Millionen Stunden freiwillige Arbeit. Die rund 47.000 Mitglieder schauen jährlich etwa drei Millionen Stunden auf die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern.

Seit der Gründung im Jahr 1913 haben es sich die Mitglieder zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren und zu retten. Zur Gründung kam es durch ein schweres Unglück in Binz auf Rügen als ein Steg einstürzte - über 100 Menschen stürzten damals in die Ostsee. 16 Menschen ertranken. Der Soldat Richard Römer, der bei dem Unglück unter Einsatz seines Lebens zwölf Menschen gerettet haben soll, wird als „Vater der DLRG“ bezeichnet. 

Die Hauptaufgabe und das Ziel der DLRG ist es, Menschen frühzeitig das Schwimmen beizubringen und über das sichere Verhalten im und am Wasser aufzuklären, um so dem Ertrinkungstod vorzubeugen. Für diesen Zweck bildet die Organisation Personen in Wassergewöhnung, Schwimmen, Rettungsschwimmen und Tauchen aus. Des Weiteren ist die DLRG im Wasserrettungsdienst, dem Katastrophenschutz und dem Sanitätswesen tätig.

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