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Wunder bei Innsbruck

13.04.2015

23-Jähriger überlebt zehn Stunden nach Lawine unter Schneemassen

Nachdem ein Suchflugzeug einen frischen Lawinenkegel geortet hatte, fanden Retter die Verschütteten.
Bild: Symbolbild, Sven Hoppe (dpa)

Wie durch ein Wunder hat ein Mann einen Lawinenabgang in Innsbruck überlebt. Rettungskräfte bargen ihn nach zehn Stunden. Doch es gab auch eine traurige Nachricht.

Ein 27-jähriger Deutscher ist in Tirol von einer Lawine in den Tod gerissen worden - sein 23-jähriger Begleiter aber konnte nach zehn Stunden am späten Sonntagabend gerettet werden. Es grenze an ein Wunder, dass der junge Mann so lange unter den Schneemassen überlebt habe, sagte ein Alpinpolizist. In zwei Metern Tiefe habe er in einer Eishöhle genügend Luft zum Atmen gehabt. "Als wir ihn ausgegraben haben, war er ansprechbar."

Lawine erfasst Skitourengeher - einer überlebt

Die beiden Skitourengeher waren am Sonntagabend von einem Vater vermisst gemeldet worden. Ein Suchflugzeug ortete im Tiroler Gschnitztal auf fast 2000 Metern Höhe den Kegel einer 400 mal 200 Meter großen Lawine. Für einen 27-jährigen in Innsbruck wohnhaften Rostocker kam jede Hilfe zu spät. Sein 23-jähriger Begleiter aus Innsbruck wurde gerettet und in die dortige Klinik geflogen. Dort herrscht noch mäßige Lawinengefahr

Sein Zustand sei "völlig stabil", sagte Klinik-Sprecher Johannes Schwamberger der österreichischen Agentur APA. Er werde wegen Unterkühlung behandelt, könne aber wahrscheinlich noch am Montag aus der Intensivstation entlassen werden. dpa/lby

Ein Gelände, das unter Lawinenverdacht steht, sollten Sie möglichst ganz meiden.
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