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München

08.05.2017

600 Schafe büxen aus und sorgen bei Wohltätigkeitslauf für Chaos

Beim "Wings for Life World Run" liefen auf einmal Schafe mit. (Symbolbild)
Bild: Ole Spata (dpa)

Beim Lauf "Wings for Life World Run" rund um den Münchner Olympiapark mischten sich am Sonntag zahlreiche Tiere unter die Sportler. Die Schafe waren von ihrer Weide ausgebrochen.

Bei einem Wohltätigkeitslauf haben sich am Sonntag zahlreiche unerwartete Teilnehmer unter die Läufer gemischt: Mehr als 600 Schafe sowie einige weitere Tiere liefen laut Polizei gemeinsam mit den Sportlern durch das Münchner Umland. Deutlich über 8000 Läufer hatten an dem Sport-Event "Wings for Life World Run" in München teilgenommen. Der Wohltätigkeitslauf zu Gunsten der Rückenmarksforschung fand in zahlreichen Ländern der Welt am gleichen Tag statt, insgesamt gingen rund 155.000 Menschen an den Start.

In München liefen nicht nur Menschen mit. Die Tiere brachen von einer Weide an der Otto-Warburg-Straße in der Nachbargemeinde Allach aus und liefen mit den Läufern um die Wette. Die Strecke hatte an der Weide vorbeigeführt. Wie und warum die Tiere entwischt sind, ist nach Angaben einer Polizeisprecherin unbekannt. Mithilfe der Polizei konnten sie wieder eingefangen werden.

Einige Schafe kollabierten beim "Wings for Life World Run"

Einige Schafe kollabierten - der Lauf war für sie wohl zu anstrengend gewesen. Sie trugen aber keine ernsthafteren Verletzungen davon. Laut Polizei überstanden alle Tiere die Flucht unbeschadet, auch die Läufer blieben unverletzt. Eines der Schafe kam von der Laufstrecke ab und lief auf die A 99. Die Polizei sperrte die Autobahn vorübergehend, um das Tier einzufangen.

600 Schafe büxen aus und sorgen bei Wohltätigkeitslauf für Chaos

Der "Wings for Life World Run" fand am Wochenende zum vierten Mal statt, zum dritten Mal starteten Läufer in München. Bei dem Wohltätigkeitswettbewerb ist keine Streckenlänge vorgegeben. Auf einer 100 Kilometer langen Strecke warten in regelmäßigen Abständen Busse, die die Läufer zurück zum Start bringen. Dadurch kann jeder Sportler Entfernung und Geschwindigkeit seinem eigenen Niveau anpassen. Der Ertrag des Laufs fließt in die Rückenmarksforschung.

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