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75 Jahre Bambi
08.08.2017

Bambi: Das berühmteste Reh der Welt ist eigentlich gar kein Reh

Bambi mit seinem Freund, dem Hasen Klopfer, in dem Trickfilm-Klassiker aus den Disney-Studios.
Foto: Disney (dpa)

Generationen von Kindern vergießen Tränen, wenn Bambis Mutter von einem Jäger erschossen wird. Das kleine Tier, das eigentlich ein Hirsch ist, hat noch heute eine Botschaft.

Die großen Kulleraugen haben dafür gesorgt, dass Paul McCartney kein Fleisch mehr aß. Und sie haben Millionen Kindern gelehrt, dass zum Leben auch der Tod gehört.

Die Kulleraugen gehören, genauso wie die niedliche Stupsnase und die staksigen Beine, dem berühmtesten Rehkitz der Welt – und das feiert heute Geburtstag: Bambi. Vor 75 Jahren erblickten seine großen Augen das Licht der Welt, am 8. August 1942 kam der Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney in London in die Kinos. In Deutschland war es erst 1950 soweit. „Bambi!? – Ja, das ist ein hübscher Name“, sagt das freche Kaninchen Klopfer, als die Tiere des Waldes zum ersten Mal das Neugeborene und seine Mutter besuchen.

Den hübschen Namen ausgedacht hat sich der Österreicher Felix Salten. Sein Kinderbuch aus dem Jahr 1923 dient als Grundlage für den Disneyfilm: „Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde“, war dessen ursprünglicher Titel.

Bambi: Tod der Mutter berührte Generationen von Kindern

Lebensgeschichte, das klingt nicht nur nach unbeschwertem Herumtollen im Wald. Denn Lebensgeschichten sind niemals frei von Schmerz und Trauer. „Wir wären unehrlich, unaufrichtig und verniedlichend, wenn wir so tun, als gäbe es diese Schattenseiten nicht“, sagte Walt Disney zu seinem Film, an dem er fünf Jahre gearbeitet hatte.

Die Szene, in der Bambi im nächtlichen Schneegestöber nach seiner toten, von Jägern erschossenen Mutter ruft, schrieb Filmgeschichte, ermöglichte Kindern Gespräche über den Tod – und ist eben schuld daran, dass Ex-Beatle Paul McCartney nicht nur zu einem der prägendsten Musiker unserer Zeit wurde, sondern auch zu einem der glühendsten Tierschützer. Der Tod vom Bambis Mutter habe ihn als Kind überzeugt, „dass Jagen nicht cool ist“, sagte der heute 75-Jährige in einem Interview.

Der Film "Bambi" war am Anfang kein Erfolg

Bei seinen ersten Schritten auf der Leinwand aber wirkte Bambi auf die Zuschauer in den USA nicht ganz so überzeugend. Die eingespielten Gelder deckten kaum die Produktionsausgaben. Nach Kriegsende wurde der Film erneut gespielt, diesmal deutlich erfolgreicher. Ob sich in dieser Zeit eines der größten Missverständnisse der Fauna verbreitete? Denn Bambi ist – auch auf die Gefahr hin, dass jetzt ein Mythos zerstört wird – eigentlich gar kein Rehkitz, sondern ein Hirsch. In der Kinderbuchvorlage hüpft Bambi zwar als Reh herum.

Doch in den USA gibt es keine Rehe, weshalb Disney das Tier auf der Leinwand zu einem Weißwedelhirsch machte. Die deutsche Synchronisation wiederum ließ Hirsch Bambi sein Äußeres, sprach jedoch von einem Reh, mit einem Hirsch als Vater. Dabei sind Reh und Hirsch zwei verschiedene Tierarten.

Aber im Grunde ist das auch egal. Bambi ist Bambi, und Bambi hat auch 75 Jahre nach seiner „Geburt“ eine Botschaft: die nämlich, dass der Mensch sich gut um die Tierwelt kümmern sollte. Ganz gleich um welche Art. (afp, kna)

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