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Eurovision 2020

18.03.2020

Absage: ESC 2020 fällt wegen Coronavirus aus

Ben Dolic sollte für Deutschland beim ESC 2020 antreten. Der Wettbewerb wurde aber abgesagt.
Bild: Christian Charisius, dpa

Der Eurovision Song Contest 2020 wurde abgesagt. Grund für die Absage ist das Coronavirus.

Update: Absage für den ESC 2020 wegen Corona

Wie die Europäische Rundfunkunion (EBU) am 18. März mitgeteilt hat, fällt der ESC 2020 aus. Zur Begründung hießt es: "Dieser Beschluss der EBU war unvermeidlich angesichts der Umstände, von denen ganz Europa derzeit durch das Coronavirus betroffen ist, und all der Maßnahmen, die Regierungen nun ergreifen müssen."

Das war die ursprüngliche Meldung vor der Verschiebung:

Der 65. Eurovision Song Contest findet 2020 in der niederländischen Stadt Rotterdam statt. Insgesamt 41 Länder nehmen am weltweit größten Musikwettbewerb teil. Ob der ESC aber wie geplant stattfindet ist fraglich. Wegen dem neuartigen Coronavirus sind schon weltweit Veranstaltungen verschoben worden. Natürlich ist der Eurovision 2020 erst im Mai. Lesen Sie hier alle Infos zur Groß-Veranstaltung.

ESC 2020: Wann ist der Termin?

Am 16. Mai 2020 geht das ESC-Finale über die Bühne, am 12. und 14. Mai laufen die beiden Halbfinals. Der Slogan des Wettbewerbs ist "Open Up". Duncan Laurence hatte mit seinem Sieg beim ESC 2019 in Tel Aviv mit "Arcade" den Wettbewerb in die Niederlande geholt. Damit findet der weltweit größte Musikwettbewerb zum fünften Mal in diesem Land statt.

Eurovision 2020: Das sind die Kandidaten

Wie üblich stehen schon einige Final-Teilnehmer fest, diese sind:

  • Deutschland: Ben Dolic "Violent Thing"
  • Frankreich: Tom Leeb "The Best In Me"
  • Großbritannien: James Newman "My Last Breath"
  • Italien: Diodato "Fai rumore"
  • Niederlande: Jeangu Macrooy "Grow"
  • Spanien: Blas Cantó "Universo"

Weiter treten die anderen Kandidaten in zwei Halbfinals an. Und auch Australien ist wieder mit dabei. Hier lesen Sie mehr dazu: ESC 2020: Die Kandidaten und Länder im 1. und 2. Halbfinale und im Finale.

Der deutsche ESC-Kandidat: Ben Dolic

Für Deutschland geht Ben Dolic dieses Jahr in den Niederlande an den Start. Wer der junge Sänger ist, können Sie in diesem Porträt nachlesen: Deutscher Teilnehmer beim ESC 2020: Wer ist Ben Dolic?

Sein Popsong "Violent Thing" kann hier angehört werden.

Übertragung und Sendetermine: Wer zeigt den Eurovision Songcontest 2020?

Wie üblich wird der ESC von der ARD übertragen. Außerdem werden auf One die Halbfinals gezeigt.

Die Sendetermine zum ESC:

Dienstag, 12. Mai

  • 21 Uhr One Eurovision Song Contest 2020 - 1. Halbfinale

Donnerstag, 14. Mai

  • 21 Uhr One Eurovision Song Contest 2020 - 2. Halbfinale

Samstag, 16. Mai

  • 20.15 Uhr Das Erste Eurovision Song Contest 2020 - Countdown für Rotterdam
  • 21 Uhr Das Erste Eurovision Song Contest 2020 - Finale
  • 1 Uhr Das Erste Eurovision Song Contest 2020 - Grand Prix Party

Hier lesen Sie mehr: ESC 2020: Übertragung im TV und Live-Stream.

Die bisherigen Gewinner vom ESC

Im vergangenen Jahr hat der Niederländer Duncan Laurence beim ESC 2019 in Tel Aviv gewonnen. Welche die anderen bisherigen Gewinner waren und wo der ESC sonst stattfand:

Jahr

Land und Ort

Gewinnerland

Interpret

Lied

1956 Schweiz, Lugano Schweiz Lys Assia Refrain
1957 Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt am Main Niederlande Corry Brokken Net als toen
1958 Niederlande, Hilversum Frankreich André Claveau Dors mon amour
1959 Frankreich, Cannes Niederlande Teddy Scholten Een beetje
1960 Vereinigtes Königreich, London Frankreich Jacqueline Boyer Tom Pillibi
1961 Frankreich, Cannes Luxemburg Jean-Claude Pascal Nous les amoureux
1962 Luxemburg Frankreich Isabelle Aubret Un premier amour
1963 Vereinigtes Königreich, London Dänemark Grethe & Jørgen Ingmann Dansevise
1964 Dänemark, Kopenhagen Italien Gigliola Cinquetti Non ho l’età
1965 Italien, Neapel Luxemburg France Gall Poupée de cire, poupée de son
1966 Luxemburg, Luxemburg Österreich Udo Jürgens Merci, Chérie
1967 Österreich, Wien Vereinigtes Königreich Sandie Shaw Puppet on a String
1968 Vereinigtes Königreich, London Spanien Massiel La, la, la
1969 Spanien, Madrid Spanien Salomé Vivo cantando
    Frankreich Frida Boccara Un jour, un enfant
    Vereinigtes Königreich Lulu Boom Bang-a-Bang
    Niederlande Lenny Kuhr De troubadour
1970 Niederlande, Amsterdam Irland Dana All Kinds of Everything
1971 Irland, Dublin Monac Séverine Un banc, un arbre, une rue
1972 Vereinigtes Königreich, Edinburgh Luxemburg Vicky Leandros Après toi
1973 Luxemburg, Luxemburg Luxemburg Anne-Marie David Tu te reconnaîtras
1974 Vereinigtes, Königreich Brighton Schweden ABBA Waterloo
1975 Schweden, Stockholm Niederlande Teach-In Ding-a-Dong
1976 Niederlande, Den Haag Vereinigtes Königreich Brotherhood of Man Save Your Kisses for Me
1977 Vereinigtes Königreich, London Frankreich Marie Myriam L’oiseau et l’enfant
1978 Frankreich, Paris Israel Yizhar Cohen & The Alpha-Beta A-ba-ni-bi
1979 Israel, Jerusalem Israel Gali Atari & Milk and Honey Hallelujah (הללויה)
1980 Niederlande, Den Haag Irland Irland Johnny Logan What’s Another Year
1981 Irland Dublin Vereinigtes Königreich Bucks Fizz Making Your Mind Up
1982 Vereinigtes Königreich, Harrogate Bundesrepublik Deutschland Nicole Ein bißchen Frieden
1983 Bundesrepublik Deutschland, München Luxemburg Corinne Hermès Si la vie est cadeau
1984 Luxemburg, Luxemburg Schweden Herreys Diggi-loo, diggi-ley
1985 Schweden, Göteborg Norwegen Bobbysocks La det swinge
1986 Norwegen, Bergen Belgien Sandra Kim J’aime la vie
1987 Belgien, Brüssel Irland Johnny Logan Hold Me Now
1988 Irland, Dublin Schweiz Céline Dion Ne partez pas sans moi
1989 Schweiz, Lausanne Jugoslawien Riva Rock Me
1990 Jugoslawien, Zagreb Italien Toto Cutugno Insieme: 1992
1991 Italien, Rom Schweden Carola Fångad av en stormvind
1992 Schweden, Malmö Irland Linda Martin Why Me
1993 Irland, Millstreet Irland Niamh Kavanagh In Your Eyes
1994 Irland, Dublin Irland Paul Harrington & Charlie McGettigan Rock ’n’ Roll Kids
1995 Irland, Dublin Norwegen Secret Garden Nocturne
1996 Norwegen, Oslo Irland Eimear Quinn The Voice
1997 Irland, Dublin Vereinigtes Königreich Katrina and the Waves Love Shine a Light
1998 Vereinigtes Königreich, Birmingham Israel Dana International Diva
1999 Israel, Jerusalem Schweden Charlotte Nilsson Take Me to Your Heaven
2000 Schweden, Stockholm Dänemark Olsen Brothers Fly on the Wings of Love
2001 Dänemark, Kopenhagen Estland Tanel Padar, Dave Benton & 2XL Everybody
2002 Estland, Tallinn Lettland Marie N I Wanna
2003 Lettland, Riga Türkei Sertab Erener Everyway that I Can
2004 Türkei, Istanbul Ukraine Ruslana Wild Dances
2005 Ukraine, Kiew Griechenland Elena Paparizou My Number One
2006 Griechenland, Athen Finnland Lordi Hard Rock Hallelujah
2007 Finnland, Helsinki Serbien Marija Šerifović Molitva
2008 Serbien, Belgrad Russland Dima Bilan Believe
2009 Russland, Moskau Norwegen Alexander Rybak Fairytale
2010 Norwegen, Oslo Deutschland Lena Satellite
2011 Deutschland, Düsseldorf Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
2012 Aserbaidschan, Baku Schweden Loreen Euphoria
2013 Schweden, Malmö Dänemark Emmelie de Forest Only Teardrops
2014 Dänemark, Kopenhagen Österreich Conchita Wurst Rise Like a Phoenix
2015 Österreich, Wien Schweden Måns Zelmerlöw Heroes
2016 Schweden, Stockholm Ukraine Jamala 1944
2017 Ukraine, Kiew Portugal Salvador Sobral Amar pelos dois
2018 Portugal, Lissabon Israel Netta Toy
2019 Israel, Tel Aviv Niederlande Duncan Laurence Arcade

Hier lesen Sie mehr: ESC 2020: Das waren die bisherigen Gewinner des ESC und ihre Lieder.

(AZ)

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