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Abschluss der "Pride Week"
04.08.2019

Hamburger CSD: Bunte Party trotz Schockmoments

Zehntausende Menschen laufen bei der CSD-Parade durch Hamburg.
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Zehntausende Menschen laufen bei der CSD-Parade durch Hamburg.
Foto: Markus Scholz (dpa)

Zehntausende feiern beim Christopher Street Day in Hamburg, als es plötzlich brennt. Ein Teil eines Umzugswagens steht in Flammen. Der Umzug wird gestoppt - vorübergehend.

Mehr als 240.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am Samstag bei der Christopher-Street-Day-Demo in Hamburg ein Zeichen für mehr Toleranz und Gleichberechtigung gesetzt.

Damit konnte der Teilnehmerrekord aus dem vergangenen Jahr übertroffen werden, wie der Veranstalter Hamburg Pride e.V mitteilte.

Überschattet wurde die Demonstration in diesem Jahr jedoch durch einen Brand auf einem der Lastwagen. Der Wagen der Initiative "Queer Refugees Support" war plötzlich während der Fahrt in Brand geraten. Meterhohe Qualmsäulen stiegen daraufhin empor. Einige aus der Gruppe auf dem Wagen versuchten zunächst noch, mit Feuerlöschern der Flammen Herr zu werden. Schon kurze Zeit später war die Feuerwehr mit vier Löschwagen vor Ort und die Polizei hatte das Areal rund um den brennenden Wagen weitflächig abgesperrt.

Nach einer knappen Viertelstunde war der Brand gelöscht, zwei Demo-Teilnehmer wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert, zwei weitere Leichtverletzte blieben vor Ort.

Insgesamt zogen 71 Trucks, Fußgruppen und kleinere Lastwagen durch die zu großen Teilen abgesperrte Hamburger Innenstadt. Der Polizei zufolge liefen etwa 90.000 Menschen bei der Demo mit, hinzu kommen etwa 110.000 Zuschauer an der Strecke. (dpa)

Webseite Hamburg Pride

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