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Ägypten
10.04.2017

Auswärtiges Amt rät Touristen in Ägypten zu erhöhter Vorsicht

Das Auswärtige Amt rät Touristen in Ägypten zu erhöhter Vorsicht. Auch die Touristengebiete in dem Land könnten Ziel von Terroristen werden.
Foto: Soeren Stache (dpa)

Das Auswärtige Amt rät Touristen in Ägypten zu erhöhter Vorsicht. Auch die Touristen-Orte in dem Land könnten Ziel von Terroristen werden.

Der Tourismus in Ägypten steckt schon länger in der Krise. Etliche Terror-Attentate, dazu der Sprengstoff-Anschlag auf ein Flugzeug im Oktober 2015, schrecken Urlauber ab. Die Folge: Allein seit Oktober 2015 mussten in Ägypten 220 Hotels schließen.

Nach den neuerlichen Anschlägen wird sich diese Situation kaum verbessern. Am Palmsonntag hatten Terroristen zwei Anschläge auf christlich-koptische Kirchen in der Stadt Tanta, rund 80 Kilometer nördlich von Kairo, und in Alexandria verübt. Dabei waren zahlreiche Tote und Verletzte zu beklagen. Bereits im Dezember 2016 waren Teilnehmer an einem Gottesdienst in der koptischen Kirche Peter und Paul in Kairo einem Attentat zum Opfer gefallen.

Entsprechend rät das Auswärtige Amt deutschen Touristen nun zu erhöhter Vorsicht in Ägypten. "Es besteht landesweit ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen", so die Behörde. Diese könnten sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten.

Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden, hieß es weiter.

Von Überlandfahrten ohne ortskundige Begleitung wird in Ägypten ebenfalls dringend abgeraten. Und auch vor Reisen in entlegene Gebiete der Sahara warnt das Auswärtige Amt schon länger. (AZ)

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