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Paparazzi

18.12.2020

Agentur darf keine Bilder mehr von Meghan machen

Der britische Prinz Harry (r), Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan (M), Herzogin von Sussex, mit ihrem Sohn Archie (2019).
Bild: Toby Melville/PA Wire/dpa

In einem Streit zwischen Herzogin Meghan und einer britischen Fotoagentur hat sich die Frau von Prinz Harry durchgesetzt.

Herzogin Meghan (39) hat sich in einem Streit mit einer auf Prominente fokussierten Fotoagentur durchgesetzt.

Die britische Agentur, die derzeit wegen Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren durchläuft, habe sich verpflichtet, keine Bilder mehr von der früheren US-Schauspielerin und ihrer Familie, Prinz Harry (36) und dem gemeinsamen Sohn Archie (1), zu machen. Das teilte Meghans Anwältin am Freitag einem Gericht in London mit, ein Anwalt der Gegenseite bestätigte die Abmachung.

Ein Sprecher von Meghans Anwaltskanzlei sagte: "Diese Einigung ist ein klares Zeichen, dass rechtswidriges, übergriffiges und aufdringliches Paparazzi-Verhalten nicht toleriert wird und dass das Paar solche Vorfälle ernst nimmt - so wie es jede Familie tun würde." Der Streit war an Bildern entbrannt, die die Agentur von Meghan und Archie im Januar in einem Park in Kanada gemacht hatte. Die Herzogin hatte betont, es habe sich um einen privaten Familienausflug in einer abgelegenen Gegend gehandelt, an dem kein öffentliches Interesse bestanden habe.

Noch nicht entschieden ist ein Verfahren gegen das US-amerikanische Schwesterunternehmen der Agentur.

© dpa-infocom, dpa:201218-99-746618/2 (dpa)

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