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Alpen
08.06.2017

Kuhattacke überschattet Start der Almsaison

Wanderer und Spaziergänger sollten Abstand zu Kühen mit Jungtieren halten und ihre Hunde anleinen.
Foto:  Birgit Klimke/dpa

Eine 70-Jährige kommt in den Tiroler Bergen ums Leben. Mutterkühe können aggressiv werden, vor allem gegen Hunde. Eine Prozessfortsetzung in einem ähnlichen Fall wurde vertagt.

Der tragische Tod einer 70-Jährigen oberhalb der Kranzhornalm im tirolischen Erl (circa 15 Kilometer südlich von Rosenheim) überschattet den Auftakt der Almsaison des österreichischen Bundeslandes. Wie berichtet, war die Wanderin, die aus dem Bezirk Kitzbühel stammt, am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr von einer Mutterkuhherde angegriffen worden.

Die Frau war zusammen mit einer Freundin und Hunden unterwegs gewesen. Dabei überquerten sie eine eingezäunte Weide, auf der zehn Mutterkühe und acht Kälber grasten. Die Kühe stürmten plötzlich auf die beiden 70-jährigen Frauen los und stießen sie nieder. Die Hüttenwirtin und ein Gast kamen sofort zur Hilfe. Eine der Frauen blieb unverletzt, doch die andere konnte nicht gerettet werden. Auch einer der Hunde starb.

Vor Mutterkühen sollten Wanderer sich in Acht nehmen

Dass Kühe Wanderer angreifen, kommt immer wieder vor – vor allem wenn sie Hunde mit sich führen, die die Mutterkühe aggressiv machen. Erst Anfang Mai hat in Innsbruck der Prozess gegen einen Landwirt begonnen, weil seine Mutterkuhherde 2014 im Pinnistal, einem Nebental des Tiroler Stubaitals, eine deutsche Wanderin tödlich verletzt hatte. Die 45-Jährige aus Bad Dürkheim in der Pfalz war von einer Herde aus zehn Mutterkühen und zehn Kälbern getötet worden. Auch damals war ein Hund mit von der Partie gewesen. Der Witwer hat den Pinnisalm-Bauern auf 360000 Euro Schadensersatz verklagt. Die Betreiber der Hochstubai-Liftanlagen werden ebenfalls verklagt.

Die Getötete war seinerzeit mit der Gondel auf den Berg gefahren. Da sie vom Gipfel kam, konnte sie die Warnschilder des Bauern am unteren Zaun nicht sehen. Deshalb hätte am Lift auf die Gefahren beim Abstieg über die Alm hingewiesen werden müssen.

Der Prozess, der jetzt fortgesetzt werden sollte, ist aber auf Anfang Oktober vertagt worden, wie sich nun herausstellte.

Wenn die Richter der Argumentation des Klägers folgen, hätte dies für alle Tiroler Almbauern Folgen. „Auf Almen laufen die Tiere grundsätzlich frei herum. Die Wanderwege führen direkt über die Weiden. Zäune gibt es kaum“, sagt Josef Lanzinger von der Tiroler Landwirtschaftskammer.

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