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Amazon-Chef
19.03.2019

US-Magazin zahlte wohl 200.000 Dollar für pikante SMS von Jeff Bezos

Jeff Bezos hat dem US-Boulevardblatt "National Enquirer" Erpressung mit übelsten Methoden vorgeworfen.
Foto: Michael Reynolds/EPA FILE, dpa

Der "National Enquirer" hatte über eine Affäre von Amazon-Chef Jeff Bezos berichtet und offenbar viel Geld für die Geschichte bezahlt. Steckt mehr dahinter?

Jeff Bezos ist Chef des Internet-Riesen Amazon und der reichste Mann der Welt. Bezos ist es gewohnt, die Schlagzeilen der Zeitungen zu zieren. Seit kurzem geht es dabei aber seltener um seine erfolgreichen Unternehmen, als um Geschichten und Gerüchte über eine mögliche Affäre mit der Moderatorin Lauren Sánchez.

Zahlte der National Enquirer 200.000 Dollar für Nachricht von Jeff Bezos?

Aufgeflogen sei die Affäre von Jeff Bezos, so berichtet die US-amerikanische Zeitung Wall Street Journal , weil der Bruder von Bezos Liebschaft der Zeitschrift National Enquirer pikante Kurznachrichten verkauft haben soll, die Bezos an Lauren Sánchez geschickt habe. Angeblich hat die Zeitschrift dafür 200.000 Dollar an Sánchez' Bruder gezahlt.

Amazon-Chef Jeff Bezos und seine Ehefrau MacKenzie Bezos sind nicht mehr zusammen.
Foto: Jörg Carstensen, dpa

Der National Enquirer hatte Anfang des Jahres zuerst über die Affäre des Amazon-Bosses berichtet. Bezos und seine Frau hatten kurz zuvor ihre Scheidung nach 25 Jahren Ehe verkündet. Jeff Bezos warf dem Herausgeber des National Enquirer vor, ihn zu erpressen. Lange war unklar, wie die Informationen und die privaten Nachrichten von Bezos und Sánchez an die Öffentlichkeit gelangt waren.

Schon damals hieß es, der Bruder der Moderatorin könnte eine Rolle in dem Fall spielen. Dieser Verdachte habe sich den Berichten des Wall Street Journals nach erhärtet. Der Beschuldigte selbst wollte die Geschichte nicht bestätigen und sprach demnach von "alten Gerüchten".

Amazon-Chef Jeff Bezos vermutet politische Motive

Jeff Bezos hattet gegen den Verlag des National Enquirer weitere Vorwürfe erhoben. Hinter der gesamten Geschichte stecke dem Amazon-Chef zufolge ein politisches Motiv. Der Chef des Verlags American Media Inc., in dem der Enquirer erscheint, der 200.000 Dollar für die Nachrichten gezahlt haben soll, sei angeblich ein guter Freund des US-Präsidenten Donald Trump.

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Bezos dagegen besitzt neben Amazon auch die Zeitung Washington Post, die häufig kritisch gegen Donald Trump berichtet. Der US-Präsident hatte sich in der Vergangenheit schon mehrfach abfällig gegenüber der Washington Post geäußert. Auch Lauren Sánchez' Bruder wird nachgesagt, dem Trump-Lager nahezustehen. (AZ)

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