Newsticker

Teil-Lockdown bis 10. Januar 2021 verlängert - Söder deutet Verschärfung an
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Anne Will: Das Thema und die Gäste heute

ARD-Talkshow

04.02.2018

Anne Will: Das Thema und die Gäste heute

Das Thema bei Anne Will heute: "Verhandeln bis es quietscht - kann eine neue GroKo überzeugen?"
Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Anne Will und ihre Gäste diskutieren heute, am 4. Februar 2018, im Ersten über die Koalitionsverhandlungen. Mit dabei sind unter anderem Heiko Maas und Alice Weidel.

Bei der ARD-Talkshow " Anne Will" dreht sich heute alles um die Koalitionsverhandlungen. Bis spätestens Anfang kommender Woche wollen sich Union und SPD auch bei den verbleibenden strittigen Themen wie der Angleichung der Arzthonorare und der sachgrundlosen Befristung einigen. Viele fragen sich, ob die GroKo für einen Neustart steht oder ob es nur so weitergeht wie zuvor. Die Talkrunde setzt sich in der heutigen Sendung mit der Frage auseinander: "Verhandeln bis es quietscht - kann eine neue GroKo überzeugen?"

Welche Gäste beteiligen sich am 4. Februar 2018 an der Diskussion? Hier eine Übersicht.

"Anne Will": Diese Gäste sind heute dabei

Meiko Maas (SPD): Geschäftsführender Bundesjustizminister

Seit 2001 ist der Saarländer Mitglied im Vorstand der SPD. 2013 wurde er Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz. Seit vergangenem Oktober ist er nur geschäftsführend im Amt. Gemeinsam mit Boris Pistorius hat Maas für die SPD die Verhandlungsleitung der Arbeitsgruppe Innen, Recht, Verbraucherschutz und Bürgerbeteiligung inne.

Armin Laschet (CDU): Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

Laschet ist seit 1979 Mitglied der CDU. 2012 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden sowie zum Vorsitzenden des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen gewählt. Ab 2013 führte er die Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen an, bis er 2017 Hannelore Kraft als Ministerpräsident ablöste. Für die CDU führt Laschet die Arbeitsgruppe Energie, Klimaschutz und Umwelt bei den Koalitionsverhandlungen.

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen): Parteivorsitzender

Von 2004 bis 2009 war Habeck Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen Grünen. 2009 wurde er Spitzenkandidat zur vorgezogenen Landtagswahl. Bis 2012 amtierte er als Vorsitzender der Landtagsfraktion und seit Juni 2012 als stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume des von einer Jamaika-Koalition regierten Landes Schleswig-Holstein. Zudem ist er verantwortlich für den Bereich Digitalisierung. Am vergangenen Wochenende wurde Habeck neben Annalena Baerbock zum Parteivorsitzenden gewählt.

Alice Weidel (AfD): Fraktionsvorsitzende im Bundestag

Nach Stationen bei der US-Investmentbank Goldman Sachs und der Bank of China machte sich Weidel 2014 als Unternehmensberaterin für Start-Ups selbstständig. Ein Jahr zuvor trat sie in die AfD ein und wurde 2015 Mitglied im Bundesvorstand. Im vergangenen September wurde Weidel neben Alexander Gauland zur Fraktionsvorsitzenden im Bundestag gewählt.

Elisabeth Niejahr: Chefreporterin der Wirtschaftswoche

1993 begann Niejahr als Korrespondentin für den Spiegel zu arbeiten. Sechs Jahre später wechselte sie für Die Zeit nach Berlin. Seit September 2017 berichtet sie als Chefreporterin für die Wirtschaftswoche. Zudem ist Niejahr Autorin verschiedener Bücher und gehört zum Team der politischen Talkrunde "Thadeusz und die Beobachter".

"Anne Will" live im TV und Stream - auch in Gebärdensprache

"Anne Will" ist ab 21.45 Uhr in der ARD im TV sehen. Der Sender bietet Zuschauern neben der Ausstrahlung im TV außerdem hier auf dieser Seite einen Live-Stream an.

Seit Sonntag, 28. Januar 2018, können Zuschauer die Talkshow auch in Gebärdensprache verfolgen. Wie die ARD mitteilt, ist das über die HbbTV-Startleiste, auf www.annewill.de oder in der Mediathek möglich. (AZ)

Die Moderatorin Anne Will feiert ihren 50. Geburtstag.
7 Bilder
Anne Will: Ihre Karriere in Bildern
Bild: Jörg Carstensen, dpa
Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

04.02.2018

Liebe Mitleidende,

wenn in dieser Runde von einem neu gewählten Parteivorstand festgestellt wird, daß eigentlich alle keine Lust auf eine GroKo mehr haben, ist eigentlich die Luft raus. Aber alle haben diese GroKo als heres Ziel und Alle warten darauf auch noch. Warum????
Und diejenigen, die dafür und damit auch noch Geld einstreichen sollten sich vor allem schämen. Und zwar in Grund und Boden.

Sehr empört Andreas Schaaf

Permalink
05.02.2018

Aber alle haben diese GroKo als heres Ziel . . .

Dieses "hehre" Ziel hat schon seinen Grund darin, dass das Lindner-Bubi nach Art der FDP Reissaus vor der Verantwortung genommen hat. Es handelt sich eigentlich bei der Groko - so sie denn kommt - um eine Art von Zwangsehe. Dass sich dabei die Begeisterung füreinander in Grenzen hält ist doch normal.

Permalink
Das könnte Sie auch interessieren