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Aschermittwoch
16.06.2021

Datum und Bedeutung: Ist Aschermittwoch ein Feiertag?

Wann ist Aschermittwoch? Und ist er ein Feiertag? Hier gibt es die Infos - auch zu Bedeutung und Name.
Foto: Manuela Rüther, dpa (Archiv)

Wann ist Aschermittwoch? Und welche Bedeutung steckt hinter dem Namen? Hier finden Sie die Infos zu diesem besonderen Datum.

Aschermittwoch 2022 läutet wieder den Beginn der Fastenzeit ein. Ist er irgendwo in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag? Hier gibt es die Infos rund um Datum, Bedeutung und Name.

Datum und Termin: Wann ist Aschermittwoch 2022?

Der Aschermittwoch ist 2022 am 2. März. Es handelt sich immer um den 46. Tag vor dem Ostersonntag, wodurch das Datum nicht in jedem Jahr dasselbe ist. Der frühestmögliche Termin ist der 4. Februar, der spätestmögliche der 10. März.

Ist Aschermittwoch ein gesetzlicher Feiertag? Haben die Geschäfte offen?

Der Aschermittwoch ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz kein gesetzlicher Feiertag. Daher haben auch die Geschäfte geöffnet.

Kein Fleisch an Aschermittwoch: Fischessen ist Tradition

Narren und Karnevalisten treffen sich an Aschermittwoch traditionell zum Fischessen. Fisch war früher günstig zu kaufen und galt deswegen als typische Fastenspeise.

Bedeutung: Wieso feiert man Aschermittwoch? Woher kommt der Name?

Der "(Vierte) Tag der Asche" stellt traditionell den Beginn der Fastenzeit dar: In den folgenden Wochen bis Ostern halten sich viele Menschen mit Essen, Alkohol und anderen Genüssen zurück.

Der Name Aschermittwoch geht auf eine alte Tradition zurück: Demnach wurden die Büßer in der Kirche mit Asche bestreut. Der Geistliche mit einem Aschekreuz spricht dazu die Worte: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst." Die Asche ist also ein Zeichen für die Vergänglichkeit des Menschen ("Asche zu Asche, Staub zu Staub").

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Nach dem sündigen Karneval sollen sich die Menschen an Aschermittwoch bewusst machen, dass das Leben endlich ist und sich jeder am Ende vor Gott verantworten muss. Damit einher geht auch der Beginn der Fastenzeit. Mit Papst Gregor dem Großen (590 bis 604 nach Christus) gab es diese kirchliche Tradition erstmals.

Überhaupt die Fastenzeit: Sie dauert 40 Tage, weil Jesus so lange in der Wüste gefastet haben soll. So heißt es etwa im Matthäus-Evangelium, dass Jesus Christus vor seinem Gang nach Galiläa 40 Tage und Nächte gefastet habe. "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht", sagte Jesus nach seinem Fasten laut Matthäus-Überlieferung. Aber aufgepasst: Die Sonntage zählen zu den 40 Tagen nicht dazu.

Für die Narren hat Aschermittwoch noch eine weitere Bedeutung: Die Düsseldorfer Narrenfigur etwa, der Hoppeditz, wird öffentlich verbrannt. Sein Tod wird in einem Trauerzug mit Wehklagen und Jammern bedauert. In Köln wird der Nubbel verbrannt. Die Strohpuppe soll stellvertretend für die Sünden der Jecken büßen. Die Mainzer Narren beerdigen dagegen symbolisch die Fastnacht. Dabei wird meist ein Sarg in eine Kneipe getragen - und danach noch mal angestoßen. (AZ, dpa)

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