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Verkehr

28.05.2019

Ausflug am langen Wochenende? ADAC warnt Autofahrer vor Staus

Rund um Christi Himmelfahrt sind Staus auf deutschen Autobahnen sehr wahrscheinlich.
Bild: David Young, dpa (Symbol)

Wer über Christi Himmelfahrt verreisen will, der sollte seine Reiseroute gut wählen. Denn es drohen lange Staus. Wie Autofahrer trotzdem entspannt durchkommen.

Zum langen Wochenende über Christi Himmelfahrt warnt der ADAC in ganz Deutschland vor langen Staus und Verkehrsbehinderungen auf deutschen Autobahnen. Viele Berufststätige, die den Brückentag nutzen können, machen sich bereits am Mittwochnachmittag für einen Ausflug oder Kurzurlaub über das verlängerte Wochenende auf den Weg. Der ADAC geht davon aus, dass es die meisten in die Naherholungsgebiete, an die Küste und in den Süden zieht.

Fast jede Fahrt könnte rund um Christi Himmelfahrt im Stau enden

Dazu kommen auf den Autobahnen im deutschen Bundesgebiet mehr als 500 Baustellen, die die Situation auf den Straßen zusätzlich verkomplizieren. Auf der Inntalautobahn A 93 finden am Mittwoch und Freitag Lkw-Blockabfertigungen statt, die sich auch auf den Auto-Verkehr auswirken. Die Experten vom ADAC gehen davon aus, dass fast jede Fahrt im Stau enden könnte. Das Gleiche droht den Autofahrern auch am Sonntag, 2. Juni, wenn sich die Ausflügler und Reisenden wieder auf den Heimweg machen.

Für Christi Himmelfahrt selbst prognostiziert der Auto Club Europa (ACE) eine etwas entspanntere Lage. Er mahnt aber vor allem auf Nebenstrecken zur Vorsicht. Hier müssen sich Autofahrer auf umherziehende Gruppen und Ausflügler einstellen, die den Feiertag als "Vatertag" begehen.

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Der ADAC empfiehlt allen Autofahrern, lieber erst am Freitag oder Samstag loszufahren. Zudem sollten sich Reisende vor Fahrtantritt über Straßenarbeiten und Behinderungen informieren.

Welche Straßen sind besonders staugefährdet?

Generell müssen sich Autofahrer besonders rund um die Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, München und den Routen zu und von den deutschen Küsten auf folgenden Strecken auf Behinderungen und Staus einstellen. Das sind laut ADAC die Autobahnen mit dem größten Staupotenzial:

• Fernstraßen von und zur Küste
• Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München
• A 1 Köln – Bremen – Hamburg – Lübeck
• A 2 Berlin – Hannover – Dortmund
• A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
• A 3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Chemnitz – Dresden
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Darmstadt – Karlsruhe – Basel
• A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg 
• A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
• A 7 Hamburg – Flensburg
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Auch in den Nachbarländern Deutschlands wird es voraussichtlich zu Staus kommen. Besonders staugefährdet sind Tauern-, Brenner- und Gotthard-Autobahn. Auch hier sind die staureichsten Zeiten Mittwoch- und Sonntagnachmittag. (AZ, dpa)

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